Wer kennt sie nicht, die geheimen Verführer?  Sei es  in Form von Schokotörtchen, Duftwässerchen oder Schmuckstücken.

Es gibt jedoch welche, die für Figur und Portemonnaie völlig unschädlich sind, denn sie  schlummern  bereits in jedem Schrank, d.h. sie wollen nur geweckt und richtig zur Geltung gebracht werden. Sei es schützend und funktionell oder dekorativ: Tücher und Schals.

Dabei geht es nicht nur um das klassische Halstuch,  man kann sie auch zu Halsketten,  Taschen und modischen Armbändern, ja sogar als sexy Pareo- Oberteilen oder Gürteln binden. Und sie beim nächsten „Bad-Hair-Day“ natürlich  auch um den Kopf!

Stil- und Farbmix sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Wer sich von den spielerischen Knoten, Rosetten  und Schleifen inspirieren lassen und es  selbst ausprobieren möchte,  findet hier ein paar Anleitungen. Viel Spaß dabei !

Absolut  im Trend liegen  elegante kombinierbare  Schal- und Schmuckkombinationen im identischen Design. Die Motive sind meist dem Jugendstil oder großen Malern entliehen  wie Monet, Hundertwasser oder Klimt.

Die gängigsten Formate sind:

Größe XS: Herren Einstecktuch 44×44 cm

Größe S:   Bandana 55×55 cm

Größe M:  Carré 90×90 cm oder 110×110 cm

Größe L:    Tuch 140×140 cm

Größe XL:  Pareo 140×20 cm

Tücher sind in allen Kulturen bekannt und dienen seit Jahrhunderten den unterschiedlichsten Zwecken.

Das Halstuch kam übrigens als Teil der männlichen Kleidung zur Zeit Ludwigs XIV. in Mode. Es wurde aus feinem, weißem, für das Bürgertum auch aus farbigem oder schwarzem Stoff gefertigt und unter dem Kinn gebunden, wobei die in Falten gelegten und mit Spitzen besetzten Zipfel bis auf die Brust herabfielen.

Zur Zeit der französischen Revolution wuchsen die Halstücher bis übers Kinn hinauf und wurden bis zu dreien übereinander getragen mit Tendenz zum aufrecht stehenden  Hemd-kragen, um 1830 auch in Form schwarzer gesteifter Halsbinden. Letztlich bestand das Halstuch meist nur noch aus einem Band und wurde durch Krawatten oder Schlipse ersetzt.

Halstücher und Schals sind bis heute ebenso Bestandteil von Uniformen und können abgesehen von Tragetüchern aber auch Kennzeichen einer Gruppenzugehörigkeit wie den Pfadfindern sein.

Also, gehen Sie auf die Pirsch, durchforsten Sie Ihren Tuch- und Schalfundus – Sie werden staunen. Mein Tipp: warum nicht mal eine leichte Mütze mit Tuch kombinieren – der Hingucker.

Und passend dazu den neusten Makeup-Trend ausprobieren: zweifarbige Lippen !

In diesem Sinne: seid umschlungen !

Petra
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