Wintermärchen-gleiche Orte gibt es einige, wie z. B. Lillehammer oder St. Moritz, aber auch KITZBÜHEL am Kaiser gehört ohne Zweifel dazu.

Seit vielen Jahren bin ich mehrfach im Jahr dort zu Gast und weiß den gesunden Mix aus Glamour und Gemütlichkeit zu schätzen – sei es am Berg oder im Ort.

Neben dem namhaften Maler“ Walde“ und dem international bekannten Instrumenten-Bauer Mürnseer ist es natürlich die Wintersporttradition samt den großen Namen die den Jet-Set immer wieder nach Kitzbühel ziehen. Ganz oben steht dabei im Januar das Hahnenkamm-Rennen, wo seinerzeit schon die Lokalmatadoren Toni Sailer und der schöne Hansi Hinterseer siegreich waren. Die Liftgondeln tragen übrigens die Namen der Sieger.

Parallel dazu finden regelmäßig weitere Winter-Events statt wie Schnee-Polo, Pferde-schlitten-Rennen oder Classic- Car-Rallyes, ganz zu schweigen von den legendären Skihang-Feuerwerken vom Pyro-Weltmeister Armin Lukasser am Abend des 01.01. umrahmt von den „Roten Teufeln“ ( viele Veranstaltungen gratis).

Polo

Sicher, die Lifttickets sind hochpreisig, aber auf jeder der edel-rustikalen Hütten gibt es noch das gute alte Skiwasser (Fruchtsirup mit Wasser), das gerademal EURO 2.- kostet.

Wer wissen möchte wie sich die Streif anfühlt, hat dazu (dank Schneeauflage von Nov bis April ) täglich Gelegenheit, da die gesamte Abfahrtstrecke (abgesehen von „Mausefalle“ 40 Grad steil und  Hausbergkante) für jedermann freigegeben ist.

Für jeden offen sind selbstverständlich auch auf die In-Lokalitäten, wo wir uns stets wohlfühlen, ob mit oder ohne prominenten Tischnachbarn. Sei es bei der jodelnden Almwirtin Rosi, dem malerischen Rasmushof am Fuße des Ganslernhangs, der innerstädtisch gelegenen Tenne  oder dem berühmten Kuhstall-Restaurant im benachbarten Going, wo man sich gerne zu Silvester oder im Januar zur Weißwurst-Party trifft.

Übrigens, die wenigsten echten Promis (nicht die Möchtegerns und Adabeis) fallen gar nicht auf, sie stehen einfach neben einem wie M. Schweighöfer, DJ Ötzi oder A. Schwarzenegger und zur Zeit des Hahnenkamm-Rennens natürlich viele der Rennfahrer beim Mittagstisch.

Da die berühmte Streif-Piste fast mitten im Ort endet, lassen sich Sport, Kultur, Shopping und Kulinarik gut miteinander verbinden. Neben alteigesessenen Kaffeehäusern und Läden sind viele bekannte Marken  vertreten. Der Tiroler selbst lebt seinen modischen Lifestyle eher individuell und kombiniert sein Outfit gerne mit rot-weiß-roten Streifen oder mag witzige Dessous Made in Austria, die Bergnamen oder Landkartenprofile tragen:  wie Großglockner, Heiligenblut oder Wilder Kaiser.

ALPEN-CHIC!

Bei der aktuellen Skimode dominieren neben schwarz-weiß und rot immer noch Gold-/ Silber-Outfits; oft  mit üppigen (Kunst-)Pelzkragen.

In puncto Sportmode mag ich es vor allem funktional, egal welche Marke, und schwarz geht schließlich immer.

Also dann, auf geht’s Madln und Buarm …. Skifoarn oder ganz einfach den Schnee zu Fuß  oder per Kutschfahrt mit Schnapserl genießen …

Petra
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