Auf unserem Blog beschäftigen wir uns mit den verschiedenen Facetten des Lebens, Mode, Beauty und Fitness. Ausreichend Sport und ausgewogene Ernährung bieten eine Grundlage für ein gesundes Leben. Was vielen aber nicht bewusst ist: Auch ein gesunder Blutdruck trägt maßgeblich dazu bei.

Wir alle kennen das:  chronischer Streß, Zeitdruck und Ärger lassen Aggression und fühlbare Erregung aufkommen. Manche Menschen werden regelrecht rot im Gesicht und der Volksmund sagt, es „schwillt einem der Kamm“.

Bei  Häufung ein höchst ungesunder Zustand, der Folgen haben kann, nämlich Bluthochdruck. Gleiches gilt für übermäßigen Nikotingenuß und Übergewicht durch erhöhtes Ablagerungsrisiko in den Arterien. Je nach Empfindlichkeit können auch Hormonschwankungen, sommerliche Temperaturen oder Wetterumschwünge, also kurzfristig steigender oder  sinkender Luftdruck ähnliche Symptome hervorrufen.

Bei der Blutdruckmessung ermittelt man mit Hilfe eines technischen Verfahrens den Druck in einem Blutgefäß. Dabei unterscheidet man den arteriellen und venösen Druck.

Insbesondere die Messung des arteriellen Druckes spielt eine wichtige Rolle im medizinischen Alltag, da diese leicht durchführbar ist.

Hierbei unterscheidet man die direkte (invasive, blutige) Druckmessung mittels eines Druckfühlers in einem Blutgefäß von der indirekten (nichtinvasiven, unblutigen) Messung, die mit Hilfe einer Manschette an einer Extremität (Handgelenk, Finger oder Oberarm) durchgeführt wird.  Weiteres z.B. unter:  https://de.wikipedia.org/wiki/Blutdruckmessung

Den Blutdruck zu messen ist einfach und schmerzfrei – und darum in der Medizin eine wichtige Untersuchungs­methode, denn sie liefert schnell Hinweise darüber, wie Herz und Kreislauf funktionieren. Das heißt einerseits, ob Organe und Gewebe ausreichend mit Sauerstoff und anderen Nährstoffen versorgt werden, andererseits, ob verordnete Medikamente allgemein, oder konkret blutdrucksenkende Mittel,  auch wirklich greifen.

Nach meinen Erfahrungen (u.a. 10 Jahre in der Pharmaindustrie) reagiert nicht jeder Organismus gleichermaßen auf die angebotenen Präparate. Grundsätzlich unterscheidet man hier vier Produktgruppen, nämlich: Diuretika, Betablocker, Kalziumantagonisten und ACE-Hemmer; oft ist auch die Gabe von freien oder fixen Produktkombinationen sinnvoll.

Konkret ist die Blutdruckmessung eine Methode zur Ermittlung des Drucks, den das Blut auf die Wände der Blutgefäße ausübt. Dieser Blutdruck ist der vom Herzen ausgehende, in den Arterien erzeugte Druck.

Der Druck in den Blutgefäßen verändert sich ständig, je nach Aktion des Herzens. Beim Messen des Blutdrucks ermittelt man zwei Werte, deren Maßeinheit „ mmHg“ (Millimeter Quecksilbersäule) lautet.

Dabei entsteht der höhere Druck, wenn sich das Herz zusammenzieht (= systolischer Druck)  und der niedrigere Druck, wenn das Herz wieder erschlafft (= diastolischer Blutdruck).

Aus medizinischer Sicht ist die Blutdruckmessung vor allem wichtig, um herauszufinden, ob die Blutdruckwerte zu hoch sind. Denn wenn ein hoher Bluthochdruck (Hypertonie) länger besteht, können Herz, Blutgefäße, Gehirn, Augen und Nieren Schaden nehmen, d.h. im  Extremfall zu Herzinfarkt oder Schlaganfall führen. Darum ist es ratsam, Bluthochdruck rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln.

VORSICHT: Zunächst einmal verursacht Blutdruck über viele Jahre i.d.R. keine Schmerzen, d.h. man spürt ihn nicht unmittelbar. Daher sollte er regelmäßig gemessen werden. Unter Umständen auch unter Belastung, z.B. während eines EKGs beim Fahrradfahren.

Von einem hohen/ erhöhten Blutdruck spricht man in der Regel – wenn ansonsten keine Sekundärerkrankungen vorliegen – ab einem Wert von 140 (Diastole) zu 90 (Systole). Als normal gilt 120/ 80; bei Kindern sind die (Grenz-)Werte je nach Alter  erheblich niedriger.

Übrigens findet einmal im Jahr – meist im Mai – der sog. Welt-Hypertonie-Tag statt.

Zu niedriger Blutdruck (Hypotonie) an sich hat keine schwerwiegenden gesundheitlichen Auswirkungen, kann aber beispielsweise müde machen, Schwindel und Kopfschmerzen verursachen. Die Grenzwerte für niedrigen Blutdruck sind mit 110/ 70 für Männer und 100/ 60 für Frauen leicht unterschiedlich.

Als Hypotoniker weiß ich um das Panikgefühl, das sich einstellen kann, wenn der in der Nacht ohnehin absinkende Tonus so tief fällt (meist gegen 02.00 Uhr), daß der Puls kurz vor der Ohnmacht mit Höchstfrequenz dagegen steuert.

Ähnlich ging es mir, als ich in Gesellschaft einmal vier Tassen starken Schwarztee getrunken hatte. Erst Stunden nach diesem ungewohnt hohen Koffein- und Teeingenuß waren Blutdruck und Puls wieder ausgewogen und die innere hochgradige Unruhe ließ nach. Insbesondere der zweite bzw. diastolische Wert war bei diesem Unwohlsein kurzfristig extrem hoch (über 120) – uff.

Abgesehen von Einzelmessungen, kann auch eine sog. Langzeitmessung über 24 Stunden hinweg sinnvoll sein, dann trägt man das Blutdruckmessgerät einen Tag lang bei sich.

Idealerweise sollte der Blutdruck der Präzision wegen am Oberarm gemessen werden, auch, wenn die Geräte gegenüber Handgelenksversionen im Schnitt 25% teurer sind. Früher war dies nur beim Arzt möglich, heute kann man dies auch bequem zu Hause tun. Wichtig ist, daß die Manschette während des gesamten Vorganges auf Herzhöhe gehlten wird; dies ist insbesondere bei Handgelenkgeräten zu beachten.

Da mein Handgelenk-Meßgerät innerhalb von Minuten teils doch sehr unterschiedlich, um nicht zu sagen seltsame Werte zeigt, habe ich mir zum Vergleich kürzlich das ActivScan 9    von Braun bestellt.

Wie gesagt, ich neige eher zu niedrigem Blutdruck und bin gespannt, welche Erfahrungen ich mit dem neuen Oberarm-Blutdruckmeßgerät machen werde.   Gerade macht mir das schwül-warme Wetter extrem zu schaffen; insbesondere morgens beim Aufstehen spielt der Kreislauf verrückt. Mein Blutdruck lag da bei 95/ 62 – also ein Alarmsignal und kein subjektives Empfinden.

 

Näheres über das neue Braun ActivScan 9 seine Funktionsweise, Praktikabilität, Vorteile, und Neuerungen im nächsten Artikel.

 

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Petra
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