Man soll die Feste feiern wie sie fallen – nicht nur den 40. (siehe Titelfoto). Runder Geburtstag, Garten-Party, Hochzeit, Kaffeeplausch, Kinderfest, Filmabend, Büro-/ Wohnungseinweihung… irgendwas steht immer in’s Haus und schließlich versammelt man gute Freunde auch gerne um sich.

Manchmal sind Timing und Organisation – beim besten Willen und Rücksicht auf alle Eßgewohnheiten – jedoch gar nicht so einfach. Oft beginnt die Planung schon mit Frage der Einladungsform, die natürlich dem Motto entsprechen sollte und gerne auch mal ein bißchen speziell sein darf.

 

Mein Mann hat seinerzeit zur Kanzlei-Einweihung per Haft-/ Vorführbefehl auf typisch rosa Papier geladen.

 

Ich selbst habe meinem 50. Geburtstag auf einer abgelegenen Almhütte gefeiert ohne den Ort in der Einladung konkret zu benennen, d.h. alle Daten und Geo-Koordinaten waren auf eine Art Lochstreifen geschrieben und in gerolltem Zustand in einem Luftballon versteckt. Da hatten alle schon im Vorfeld viel Spaß beim Rätseln und kommentierten es mit „typisch Petra“.

Wenn also demnächst eine Festivität als Gastgeber oder Gast ansteht, könnten die folgenden Anregungen eventuell hilfreich sein:

Idealerweise sind Einladung und Geschenk auf einander abgestimmt. Zumal das Stichwort „Geschenk“ für den Eingeladenen wohl immer die größte Herausforderung darstellt; einerseits soll es sinnvoll und ggf. lustig sein, andererseits scheinen die meisten Menschen aber schon alles zu haben.

Für eine „Hauswarming-Party“ könnte m. E. eine individualisierte Fußmatte das passende Geschenk sein, zumal in meinem Fall der Gastgeber bereits mit einem ähnlichen Motiv eingeladen hatte (einfach im Netz mal unter „personalisierte Geschenke“ googeln).

Oder, … wie wär’s mit einer Ladung per „polizeilicher Autorität“? Dabei versteht sich, daß bei allem Witz das Maß an Respekt gegenüber Staat und Ordnungshütern nicht überschritten werden sollte und das Pamphlet entsprechend seinem Zweck deutlich gekennzeichnet sein sollte (entsprechende Vorlagen lassen sich ebenfalls im Internet finden).

Dazu passend kann z.B. original „Knastware“ in einem entsprechenden Online-Shop geordert werden, wie grüne/ hellblaue Handtücher mit der Prägung „Strafvollzug“, gestreifte Sportshirts mit Panzerknacker-Motiven, „Cook im Kit(t)chen“ Schürzen etc. Unter dem Stichwort „Santa Fu“ (so der Spitzname der JVA HH-Fuhlsbüttel) sollte sich was finden lassen.

Hier noch ein paar weitere Inspirations-Beispiele abseits der klassischen Varianten. Wie wär’s mit einem Boarding Pass, einer Kinokarte oder einem Überweisungsträger der Partybank, etc.? Über Geschmack mag sich streiten lassen, aber im Zeitalter der vorgefertigten Einladung per Knopfdruck bleibt Individualität für mich ein Kriterium an Wertschätzung..

Übrigens: Wenn wieder einmal ganz ungefragt ein Geburtstag daherkommt (weil schon wieder 365 Tage Lebenszeit verronnen sind), ganz einfach denken:

„Wir werden nicht älter, wir werden besser“!

In diesem Sinne „Frohes Feiern“

Petra
Author

Write A Comment