Das Neue Jahr beginnt und es reifen neue Pläne.  Man kennt sie ja, die guten Vorsätze, die aufgrund desselben Umfeldes und im Dschungel von Verpflichtungen schnell an Umsetzungskraft und Realität verlieren.

Allerdings muß man ein gut funktionierendes, gesundes Umfeld auch nicht zwangsweise umkrempeln. Sehr oft habe ich am 31.12. schon mit dem Wunsch angestoßen: „Alles soll so bleiben wie es ist“.

Im nächsten Jahr wird alles anders? Leichter gesagt, als getan, denn unsere Innere Uhr, mentale Trampelpfade und lieb gewonnene Gewohnheiten lassen sich nicht so leicht austricksen und überwinden.

Hier ein kleine Fragen-Auswahl, die vielleicht Anstöße geben und eine Selbsterfahrung sein können:

Wohnt in jedem Anfang tatsächlich ein Zauber ?

Was inspiriert mich?

Welcher Duft erinnert mich an früher?

Was macht einen Ort zu einem Zuhause?

Wen würde ich gerne näher kennen lernen?

Wer ist der zufriedenste Mensch, den ich kenne?

Kann man positive Gefühle bzw. eine optimistische Denkhaltung lernen?

Was habe ich heute schon für mein Glück getan?

Was ist das schönste Kompliment, das ich je bekommen habe?

Welche Erfahrung hat mein Leben am stärksten verändert?

Welchen Tag im Leben würde ich gerne noch einmal erleben?

Wann habe ich zuletzt etwas zum ersten Mal gemacht?

Wird man mit dem Alter wirklich klüger?

Bin ich liebevoll oder streng mit mir selbst?

Würde mein Haus brennen, was würde ich einzig mitnehmen?

Was macht einen Freund aus?

Wann war ich das letzte Mal unvernünftig?

Wie wichtig ist ein Leben neben dem Beruf?

Welche eine Sache möchte ich unbedingt noch tun?

Hätte ich lieber mehr Zeit oder mehr Geld?

Ist alles erlaubt, was nicht verboten ist?

Welches Problem möchte ich unbedingt lösen?

Lache ich heute weniger als früher?

Wofür ist es nie zu spät?

Was berührt mich?

Wann bin ich das letzte Mal für einen Sonnenaufgang aufgestanden?

Wohin möchte ich nochmal reisen und warum?

Wohin verschwinden meine Träume, wenn ich aufwache?

Wie wichtig ist es mir Spuren zu hinterlassen?

Halte ich an etwas fest, was ich besser lassen sollte?

Wie laut ist meine innere Stimme?

…. und das Wunderbare ist: Jeder hat seine ganz individuellen Ansichten dazu und es mag Absicht sein, daß manche Antwort nicht so leicht zu finden ist.

FazitDer Weg ist das Ziel. Aber wie beim Wandern auch, kann man ihn schnell, achtsam oder langsam gehen. Und auf jeder Straße gibt es Abzweige, Umwege, Parkplätze oder Überholspuren, die den Verlauf einer Fahrt maßgeblich beeinflussen können.

Den „Königsweg“ zu finden ist bei aller Bedachtsamkeit und Planung oft auch Glücksache und die vermeintlich richtigen Antworten zu finden erst recht ein philosophisches Vorhaben. Aber einfach mal inne zu halten, sich nicht unbegrenzt vereinnahmen zu lassen und ggf. auch (unangenehme) Konsequenzen zu ziehen oder zu tragen, erscheint mir immer wichtiger. D.h. überhaupt Zeit zu haben, sich Fragen zu stellen.

Oder wie die Massai es ausdrücken: Zeit zum Sitzen, Zeit zum Denken, Zeit zum Nicht-Denken haben.

Petra
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