Der Winter ist da, .. leise beginnt es zu schneien und Sie möchten es sich gemütlich machen.

Hier finden Sie drei besonders kuschlige Plätzchen in Tirol, an der Ostsee und dem Brienzer See/ Schweiz.

Hotel Schloß Matzen bei Reith liegt am Eingang des Alpbachtales (nahe Innsbruck).

Seine heutige Gestalt als Wohnschloß mit verbindenden Arkadengängen erhielt das fast 1000 Jahre alte Schloß im 16. Jahrhundert durch das Geschlecht der Fieger und Fugger.

1873 kaufte eine Irin das Schloss und rettete so das historische Juwel vor dem endgültigen Verfall. Ihr Sohn, William A. Baillie Grohman, war ein begeisterter Tirol-Fan, Bergsteiger und Autor. Einer seiner (Jagd-) Freunde war der amerikanische Präsident Theodore Roosevelt, der viel Zeit auf Schloss Matzen verbrachte.

Während des zweiten Weltkrieges wurden in Schloss Matzen die Bestände des Tiroler Landesmuseums und der Tiroler Landesbibliothek verwahrt. 2008 wurde es schließlich von den heutigen Besitzern übernommen und mit viel Aufwand stilvoll aufwendig renoviert und ausgestattet

Die Wohneinheiten sind ca. 60-70 qm groß und in allen zugänglichen Gebäudeteilen ist es angenehm warm. Die großen Bäder sind allesamt mit Fußbodenheizung und Regenduschen ausgestattet. Dazu gibt es Satelliten-TV, WLAN Internet im gesamten Schloss, eine 3-geschossige Wellanlage im Wehrturm und einen Weinkeller mit den edelsten Tropfen. Das ehemalige Gefängnis wurde zum Lesezimmer umfunktioniert. In den bemalten Arkadengängen, dem Rittersaal und in einem der drei Innenhöfe wird das Frühstück serviert. Im Schloss findet sich auch eine Kirche für Hochzeitsgäste bereitsteht.

Umgeben ist das Schloss, das auf 5.000 Quadratmeter Wohnfläche 12 individuell eingerichtete Suiten bereithält, von einem 20.000 qm großen Park. Unterhalb von Schloss Matzen befindet sich das Gut Matzen, ein liebevoll gestaltetes Restaurant und Café mit einem romantischen Gastgarten.

http://www.schlosshotel-matzen.com

Weiter geht es hoch in den Nord-Osten Deutschlands nach Heiligendamm bei Bad Doberan (unweit Wismar/ Rostock).

Im Jahr 1793 badete Herzog Friedrich Franz I. von Mecklenburg-Schwerin auf Anraten seines Leibarztes erstmals am „Heiligen Damm“ und markierte damit die Geburt des ersten deutschen Seebades. Zwischen 1793 und 1870 schufen verschiedene Baumeister ein einzigartiges klassizistisches Gesamtkunstwerk aus Bade- und Logierhäusern.

Im Jahr 1823 wurde in unmittelbarer Nähe die erste Galopprennbahn des europäischen Kontinents eingeweiht und 1862 eine Schmalspurbahn gebaut, die Doberan mit Heiligendamm verband. Im Jahr 1910 wurde die Strecke bis nach Kühlungsborn verlängert und ist noch heute dampfbetrieben in Funktion.

Heiligendamm war seit seiner Gründung bis 1930 das eleganteste Seebad in Deutschland. Der Europäische Hochadel, selbst die Zarenfamilie, verbrachte hier ihre Sommerfrische. Nach dem zweiten Weltkrieg wurden die Gebäude Heiligendamms als Sanatorium und Erholungsstätte genutzt.

1996 erwarb eine Investorengruppe die historischen Gebäude Heiligendamms zusammen mit 500 Hektar Land. Nach drei Jahren sorgfältiger Rekonstruktion wurde am 1. Juni 2003 das Grand Hotel Heiligendamm eröffnet und damit die Wiedergeburt von Deutschlands ältestem Seebad eingeläutet.

https://www.grandhotel-heiligendamm.de/hotel/

Und nun in die Schweiz, wo ein weiteres Haus mit bewegter Geschichte und reicher Tradition auf Entdeckung wartet.

Das historische Grandhotel Giessbach wurde 1873/74 durch die Hotelier-Familie Hauser aus Zürich erbaut. Schnell wurde das elegante Haus an den Wasserfällen oberhalb des Brienzer Sees zum Treffpunkt der Gesellschaft. Gekrönte Häupter mit ihrem Gefolge, Staatsmänner, Diplomaten und gefeierte Künstler verbrachten den Sommer im Giessbach, schöpften neue Kräfte und tauschten Gesellschaftsklatsch und Staatsgeheimnisse aus.

Zwei Weltkriege und ein verändertes Tourismusverständnis waren das Ende der goldenen Ära für die Schweizer Hotellerie und liessen Glanz und Ruhm des Giessbach verblassen. Nach jahrelangem Niedergang schloss das Hotel 1979 seine Pforten. Es bestanden Pläne, die ganze ursprüngliche Anlage abzureissen und an deren Stelle ein modernes Betongebäude im Stil eines «Jumbo-Chalets» zu errichten.

Glücklicherweise gelang es im November 1983 dem international bekannten Schweizer Umweltschützer Franz Weber, mit der von ihm gegründeten «Stiftung Giessbach dem Schweizervolk», die Giessbach-Domäne samt ihren 22 Hektaren Grundeigentum käuflich zu erwerben und unter Denkmalschutz zu stellen.

Im Mai 1984 eröffnete das Haus mit einem neuen «Parkrestaurant», und einer kleinen Anzahl noch unrenovierter Zimmer. In sieben Umbauetappen jeweils während der Wintermonate wurde das Hotel Stockwerk um Stockwerk von Grund auf renoviert und zählt heute wieder zu den schönsten und renommiertesten Häusern im schweizerischen Gastgewerbe.

Freilich, den Charme der Vergangenheit muß man mögen ….. 

https://swiss-historic-hotels.ch/de/hotels/brienz_giessbach.php

 

HINWEIS:  keine Werbung, des Autors persönliche Präferenzen

 

Petra
Author

Write A Comment