FISCH Essen ist gesund, da die Schuppentiere u.a. reich an Omega 3 Fettsäuren sind.

Reichlich Spaß bringt es, sich in einen Fisch zu verwandeln. Einfach eine Mono-Flosse anlegen und im Delphin-Stil abtauchen. Wer etwas Anleitung braucht, der findet gerade in den Wintermonaten in den Hallenbädern Angebote für sog. Mermaid-Schwimmkurse. Häufig kann man dort das komplette Equipment auch ausleihen und so die Kosten gering halten.

Auch als guter Schwimmer braucht es schon etwas Routine, sich nicht nur gewandt durch’s Wasser zu bewegen, sondern auch entsprechend lange die Luft anhalten zu können. Ich habe stets Probleme die Augen unter Wasser zu öffnen (damit man sieht, wohin man schwimmt), denn das Tragen einer Taucherbrille wäre  nicht stilecht. Außerdem kann eine zierliche Nasenklammer (wie beim Synchronschwimmen) vorteilhaft sein, insbesondere, wenn man Rückwärts-Rollen und Schlangenbewegungen probieren will.

Will man elegant durch’s Wasser gleiten, empfiehlt sich das Anlegen eines ganzen Nixen-Strumpfes, der bis zur Taille reicht. Achtung: das Material ist zwar dehnbar, aber auch hauteng. Ist der Körper vor dem Anziehen erst einmal naß, wird das Reinschlüpfen zur Herausforderung. Außerdem sollte man dies nur direkt am Beckenrand oder bereits im Flachwasser tun, denn mit zusammen gebundenen Beinen kann man nur noch über die Popobacken vorwärts robben. Ob kombiniert mit einem Bikini-Oberteil oder Einteiler, bleibt jedem selbst überlassen. Ab Größe 38 rate ich – um alle Unter-Wasser-Bewegungen „gefahrlos“ ausführen zu können – eher zum Badeanzug.

Ein modisches Accessoires ist so ein  bunter Fischschwanz aber allemal. Nicht unbedingt notwendig, aber sehr hübsch sehen passende Armstulpen dazu aus. Vorsicht mit opulentem Schmuck, da dieser im Wasser unkontrolliert umher schwimmt und stören kann.

Fisch kann auch kosmetische Wirkung haben. Nämlich dann, wenn man einen Fisch-Spa besucht.

Die Atmoshäre ist durchaus angenehm, denn das Geräusch der leise vor sich hin plätschernden  blauen Wasserbecken wirkt sofort entspannend.

Erlebnis-Pediküre im Fish-SpaAber wie steht es um die Hygiene ?

Das freundliche Beratungsteam erklärt, daß alle 8 Minuten das Wasser 8-fach gefiltert bzw. über einen UV-Filter entkeimt wird. Überdies erhält man zuvor einen Aufklärungsbogen und selbstverständlich bleibt es jedem Überlassen, ob er sich „beknabbern“ lassen möchte. Bei normaler Empfindlichkeit und entsprechender Hygiene sollten spätere Hautreizungen oder Nagelbettprobleme kein Thema sein.

Zudem werden die Füße vor der Wellness-Behandlung unter fließendem Wasser gereinigt und sollten 24 Stunden nicht eingecremt worden sein. Zur Sicherheit sollte man ferner keine Wunden oder offene Hautstellen haben.

Jetzt heißt es Platz nehmen und langsam die Füße in’s 29 Grad warme Wasser zu strecken. Dabei sitzt man sehr bequem mit Rückenlehne auf einem erhöhten Sofa.

Sofort schwärmen die 50 kleinen Garra Rufas an die Fußsohlen heran und machen sich an die Arbeit. Dabei scheint ein Teil die Fersen, andere eher die Zehenzwischenräume oder den Nagelbettbereich zu bevorzugen.

Der Anblick ist  faszinierend und das Kontaktgefühl vibrierend belebend ähnlich einer sanften Massage –  von Kitzel keine Spur. Mag sein, daß dies mit der Fischgröße etwas variiert. Diese hier waren erst um die 6 Monate alt.

Tierisch, nein eher zärtlich- elegant schwirren die kleinen zwischen 3 und 8 cm großen Fischlein umher und schaben fleißig weiter. Vegetarier sind sie bei leibe nicht, denn sie fressen eben mit Vorliebe abgestorbene Hautzellen. Das wiederum fördert die Durchblutung und regt die Regenration  neuer Hautzellen an. Was die Natur so alles hervorbringt …. Heimat der Fischlein ist u.a. die Gegend um Konja in der Türkei, für die hiesigen Spa werden aber Zuchtfische verwendet.

Also .. bei Gelegenheit einfach mal selbst ausprobieren. Die „kleinen Fresserchen“ mögen Männerfüße übrigens ebenso und gerade zu zweit oder im Freundeskreis wird das Knabbern für wahr zu einem Pflege-Spaß.

Petra
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