Heute ist  T A G  2  meines „Frühlingserwachen“ und es steht die zweite umfassende Gesichtsbehandlung an.

Nachdem ich auf der angenehmen Liege Platz genommen habe, erfolgt zunächst die übliche Reinigung mit Waschcreme und Tonic, so wie ich es auch zu Hause seit 10 Tagen verwende.

Zunächst wird zur Entgiftung Blutox ein herrlich klares und schnell einziehendes Gel, das angenehm nach Citrus riecht, großzügig mit einem Pinsel aufgebracht (Einwirkzeit beträgt ca. 5 Minuten). Hauptinhaltsstoffe sind Argireline (3-Peptide), die laut allgemeinen klinischen Studien nachweislich die Faltentiefe reduzieren können. https://de.wikipedia.org/wiki/Hexapeptide

Die Verwendung eines Pinsels ist zuhause aus hygienischen Gründen nicht nötig, da das Produkt ja in einem Spender verfügbar ist (bei Cremedosen sollte zur Keimminderung immer ein Spatel benutzt werden).

Als nächstes erfolgt die Gabe des milden „ZEN“ Enzym-Peelings (lt. Hersteller auch für sehr sensitive Haut geeignet), das nach 5-10 Minuten wieder mit einem feucht-warmen Tuch abgenommen wird.

Nun kommt das erste Pflegeprodukt zum Einsatz, d.h. hochdosiertes Hyaluron wird nach und nach mittels der plusierenden 6-Punkt-MATRIX MASKE eingearbeitet; zunächst im Stirn- und Schläfenbereich, dann im Nasen- und Kinnbereich. Die Maske ist recht flexibel, so daß sie gut über jede Gesichtspartie gleiten und ggf. verharren kann.

Abschließend wird White Boa zur Pflege von trockener und reifer Haut aufgetragen. Das weiße Fluid riecht dezent nach Babypuder und verleiht der Haut einen nachhaltig schützenden geschmeidigen Touch. Der Produktname ist – soweit ich weiß – von einer hellen Schlagenart abgeleitet, weil der Hauptwirkstoff Syn Ake (ein Peptid)  Schlangengift-ähnliche (lähmende) Eigenschaften aufweist und so die Anspannung der Gesichtsmuskulatur mindert (vgl. Botox-Prinzip).

Die Gesamtdauer beträgt in der Regel 20 bis 25 Minuten.

Für mich ist es immer wieder ein Wunder, wie viele Pflegeschichten die Haut hintereinander aufnehmen kann. Mal ehrlich: zu Hause nimmt man sich nach dem Reinigen meist nur 30 Sekunden Zeit, um eine dünne Schicht Creme auf Gesicht, Hals und Dekollete einzumassieren, oder?

Ebenso wichtig ist es, vor und nach der Behandlung genügend (Wasser) zu trinken, damit die Schlacken – vergleichbar einer manuellen Lymphdrainage – abtransportiert bzw. ausgespült werden können.

Einen ersten Effekt spüre ich schon auf dem Nachhauseweg. Die Hautpartien sind prall durchblutet und der Teint rosig-frisch. Und noch zirka 3-5 Tage später hat man ein straffendes Hautgefühl; bei mir am deutlichsten spürbar/sichtbar im Wangenbereich. Ich creme dann großzügig nach, um den Booster-Effekt weiter zu pushen.

Wer möchte, kann zwischen den Behandlungsterminen –  je nach Zielsetzung und Hautbeschaffenheit – nochmals ein Enzym-Peeling anwenden.

Wichtig ist m. E., für einen Zeitraum von 4-6 Wochen gezielt am Ball zu bleiben. Danach hat man die Option einer weiteren Block-Therapie nach 4-6 Monaten oder regelmäßigen Erhaltungs-Terminen alle vier Wochen.

An   T A G  3  bin ich schon deutlich entspannter, da ich ja nun das Procedere bereits kenne und weiß, wie angenehm es ist.

Heute passiert im Prinzip dasselbe wie an Tag 2, nur wird dieses Mal zuerst eine VITAMIN C Creme reichhaltig aufgetragen und dann mit dem Matrix-Pulsator (Ultraschall im Hochfrequenzbereich bei 2 bis 6 MHz) eingearbeitet.  D.h. durch Impulswechsel gerät das Gewebe in Schwingung; das stärkt das Bindegewebe und regt die Zellerneuerung an. Danach wird ebenso umfänglich ein hochdichtes Hylauron-Gel aufgetragen, das mittels dem TITAN 4 (Ultraschall mit Niederfrequenz 0,9 bis 2,9 MHz) in die Tiefe geschleust wird. Ziel ist in beiden Fällen das Aufpolstern der Konturen im Kinn-, Nasen- und Lippenbereich bzw. das Straffen der Gesichtszüge im Stirn- und Wangenbereich in höheren Hautschichten.

Ich habe nur eine Handykamera, aber das Ergebnis entspricht dem Bildvergleich in nachstehenden Foto 3. Mit anderen Worten wurde meine Haut von unten nach oben aufgebaut, wobei der Titan vier Frequenzen hat. Ungefähr bei 2 MHz liegt die „Lymphfrequenz„, die bisher eben nur mit diesem Gerät gezielt stimuliert werden kann (Alleinstellungsmerkmal).

Dabei spürt man jeweils – je nach Intensitätseinstellung – ab und an ein leichtes Strom-Kribbeln. Sanft gleitet die manuell bewegte Matrix-Maske, die mit sechs Druckpunkten ausgestattet ist, über das Gesicht. Druck, Verweildauer und Partie bestimmt dabei die geschulte Anwenderin. In meinem Fall ist es eine Expertin von ConMedes höchst persönlich, die nicht nur sehr engagiert zur Sache geht, sondern auch objektiv interessiert an den Anti-Aging-Ergebnissen ist. Zudem hat sie beste Vergleichsmöglichkeiten.

An dieser Stelle sei nochmals daran erinnert, daß das beschriebene Verfahren unter Einsatz der verschiedenen Genesys-Produkte sich überdies gut zur Linderung von Hauterkrankungen wie Cuperose (z.B. ein mildes Aloe-Präparat), Akne und Narbenreduzierung eignet.

Wo kann man diese Kombi-Behandlung bekommen? M.W. arbeitet ConMedes gerade an einer bundesweiten Auflistung von Kosmetik-Studios, die über die besagten Gerätschaften verfügen und die zuvor beschriebene Kombi-Behandlung anbieten. Bei Gelegenheit einfach einmal auf der Unternehmens-Website nachschauen oder einfach selbst dort nachfragen: https://www.conmedes.de/unternehmen/

Wer wissen möchte, ob sich das Verfahren für sein Hautproblem eignet, kann auch gerne die zuständige Außendienst-Leiterin und Fachfrau Petra Reutzel direkt ansprechen: petra.reutzel@conmedes.de

Aber weiter: Ebenso wichtig ist es, vor und nach der Behandlung genügend (Wasser) zu trinken, damit die Schlacken herausgespült werden. Ich erwähne dies deshalb, als meiner Kosmetikerin stets ein ganzheitlicher und typ-individueller Ansatz wichtig ist.

Ich trinke oft viel zu wenig und meine, während der „Behandlungs-Therapie“ automatisch ein größeres Durstgefühl zu haben. Zu Hause gönne ich mir dann gerne noch einen frisch gepressten Saft.

Nun denn, für Tag 4 ist zusätzlich eine Sonderbehandlung geplant, denn wer wünscht sich für den Sommer nicht möglichst ansehnliche Beine.

 

Hinweis: Kooperation mit ConMedes

Petra
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