Genügend trinken, sich innerlich erfrischen, aber auch nicht zu kalt konsumieren. Gesunde Tipps gibt es viele und schmecken soll es ja auch noch. Ich halte es meist so, wie es in heißen Ländern z.B. Arabien Sitte ist; dort trinkt man vorzugsweise lauwarm.  Alkohol ist dann nur in ganz geringen Mengen dabei, denn der heizt den Körper noch mehr auf.

Dennoch ein ERDBEER-MOJITO (oder andere Früchte, außer ggf. Traube oder Banane) geht immer. Der Cocktail aus Kuba gehört weltweit nicht nur zu den bekanntesten, sondern auch zu den beliebtesten Drinks … und ist was für’s Auge!

Eiswürfel oder Crushed Ice auf zwei Gläser verteilen. 1-2 Bio Limetten heiß waschen und die Zeste einer Limette abreiben. Den Saft von zwei Limetten auspressen, mit etwas Erdbeer-Sirup in die Gläser geben. Erdbeeren waschen, putzen und ein paar Erdbeeren zur Seite stellen. Die restlichen Erdbeeren fein pürieren oder mit der Gabel zerdrücken. Das Erdbeerpüree in die Gläser geben. Mit Toniic auffüllen (evtl. stattdessen etwas Prosecco). Die Mojitos mit Erdbeeren garnieren. Die Minze waschen, trockenschütteln und grob hacken. Die Mojitos mit der Minze sowie Limettenzesten garniert und eisgekühlt servieren.

Wenn es ganz schnell gehen soll, tut es auch eine MINZ- oder Holunder GRANITA, d.h. Eiswürfel in’s Glas und etwas gekauften Minz- oder Holundersirup darüber geben.

Viel besser schmeckt natürlich die hausgemachte Variante einer MINZ-LIMETTEN-GRANITA. Dafür das Wasser aufkochen und etwas Zucker darin auflösen. Ein paar Minuten weiterkochen lassen, dann auskühlen lassen und den Saft einer Limette hinzufügen.

In einen flachen, tiefkühlgeeigneten Behälter ungefähr 3 cm hoch einfüllen und einfrieren. Wenn sich die ersten Eiskristalle am Rand gebildet haben, einmal ordentlich durchrühren und danach wieder einfrieren Diesen Vorgang ggfs. Wiederholen, damit eine grobe Körnung entsteht.

In der Zwischenzeit die Minzblätter grob hacken. Vor dem Servieren in die Granita einrühren und sofort servieren.  Als Abendvarinate kann man auch etwas Rum oder Gin dazu fügen.

ICED COFFE statt Eiskaffee mit Vanilleeis und Sahne. Hier zwei Möglichkeiten wie ich sie aus Griechenland und Süditalien kenne:

Ein Glas mit „kühlschrank-kalter“ Milch füllen (Glas evtl. vorkühlen), dann einen doppelten Espresso zubereiten und in die Milch geben. Zur Not tut es auch mal ein Instant-Coffee-Stick). Jetzt das gesamte Glas – je nach Vorliebe – mit Eiswürfeln auffüllen. Ich bin kein Freund von Zucker im Kaffee, aber das bleibt jedem selbst überlassen.

Wer die Möglichkeit hat, kann sich noch kalten Milchschaum aufschäumen und darauf geben (habe ich von einem Barista an der Ostsee gelernt). Wie auch immer, ich liebe das Klackern der Eiswürfel, bevor sie sich sprichwörtlich in Nichts auflösen.

Sowohl warm, als auch kalt geht der belebende ROOIBOSTEE.  https://de.wikipedia.org/wiki/Rooibos  Die Strauchpflanze wächst fast nur in den Bergregionen von Südafrika; dort ist sie auch Nationalgetränk. Er ist koffeinfrei, reich an Eisen, Mineralien und Flavonoiden (entzündungshemmend und anti-oxidativ). Am liebsten trinke ich Mischungen wie Rooibos-Vanille oder Rooibos-Orange (simple Teebeutel).

Bei äußerlicher Anwendung soll er – mit einem Tuch aufgetupft  – auch gegen Sonnenbrand helfen.

Abschließend meine Eigenkreation: INGWER-TEE- mit LIMETTEN-LIMO, einer Mischung aus Tee und Fruchtsaft. Dazu Ingwertee zubereiten (z.B. zwei Ingwertee-Beutel für 0,2 l Teetasse bzw. insgesamt 0,75 l) und etwas auskühlen lassen (bei Bedarf etwas süßen). Dann eine Limette auspressen, den Saft dazugeben und den Rest mit stillem oder medium Mineralwasser aufgießen. Wer möchte, kann das Getränk vor dem Genießen noch etwa eine Stunde kaltstellen.  P.S. Wer Ingwer nicht mag, kann auch Gurke nehmen.

Besonders gerne trinke ich im Sommer auch „CRODINO“ und „SANBITTER“ (von San Pellegrino); letzteres ist ein toller Campari-Ersatz ohne Alkohol. Beide kann man als Longdrink mit Mineralwasser aufgießen, muß man aber nicht. Am besten noch mit einer Orangenscheibe dekorieren.

Es gibt übrigens auch eine Art alkoholfrei Version von Averna, diese heißt „CHINOTTO“ (typischer Bitterorangengeschmack) und sieht wie Cola aus; ist bisher aber m.W. nur in Italien erhältlich.

Aufpeppen kann man jegliche Getränke mit selbstgemachten Fruchtsaft-Eiswürfeln. Dazu eignen sich am besten kräftige Smoothies aus gelben Früchten wie Maracuja, Pfirsich, Ananas, etc. Zudem kann man sie herrlich im Mund zergehen lassen und sie regelrecht wie ein Sorbet lutschen. Aber auch Kräuter wie Minze und Lavendel kann man genial dafür verwenden.

Hmm, mein Lieblingseis ist Salbei-Minz-Sorbet, aber mehr zum Thema „Eiszeit“ ein anderes Mal. Mein Laptop braucht jetzt mal eine Pause. ABER: das I-Tüpfelchen an kühler Optik sind kleine Nebelschwaden aus TROCKENEIS (nur mit Handschuhen anfassen, um Verbrennungen zu vermeiden). Dafür die Drinks einfach in eine Schale stellen, kleine Trockeneiswürfel hineinlegen und etwas Wasser dazu – und schon scheint alles davon zu schweben ….   einfach cool!

Kühle süffige Grüße, ..

 

 

Petra
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