Wenn ich morgens in den Spiegel sehe, ist es gefühlt mal wieder fünf vor Zwölf. Meine nachhaltige Ultraschall-Behandlung von Mai/ Juni bedarf entweder der Wiederholung oder es gilt einen neuen Beauty-Ansatz zu testen. Bisher habe ich mich weitgehend auf äußere Anwendungen beschränkt, warum also nicht einmal eine Aufpolsterung von innen testen, z.B. einen Kollagen-Drink.

Von festerer, glatter Haut und Cellulite-Vorbeugung träumen schließlich schon die 30-Jährigen. Konkret geht es beim (Haut-)alterungsprozeß letztlich immer darum, den Hautstoffwechsel anzuregen und dem „Verlust der extrazellulären kollagenhaltigen Matrix-Vernetzung“ entgegen zu wirken.

Meine Recherchen zeigten schnell, daß es diverse Anbieter gibt. Spontan blieb mein Blick an einem Produkt namens DermaGold hängen. Ich gebe zu, daß „Gold“ verheißungsvoll nach Sieger oder „Gold-Standard“ klingt. Ob „Nomen gleich Omen“ ist? Immerhin scheint ARTO PROVITA, ein wahrer Kollagen-Spezialist zu sein; schauen Sie mal HIER:

denn von dort kommen neben kosmetischen Produkten auch Nahrungsergänzungsmittel, die hochdosiert mit „Gelenk-Kollagen“ angereichert sind, wie z.B. Gelastin, ein Produkt zum Diätmanagment bei Arthrose.

In jedem Fall sollte man sich vorher informieren, um zu wissen, was man von einem solchen Produkt realistisch erwarten kann.  D.h. was ist Kollagen und warum wirkt es in unterschiedlichem Maße ähnlich Hyaluron?  https://de.wikipedia.org/wiki/Kollagene  https://de.wikipedia.org/wiki/Peptid

Kollagen ist der wichtigste Strukturbestandteil der Haut, wobei die Hauteigenschaften durch endogene (z.B. Hormone, Ernährung) und Umwelteinflüsse (UV-Strahlung) beeinflußt werden.

Die Familie der Kollagene stellt eine Gruppe von Proteinen dar, die etwa ein Viertel der Gesamtproteinmenge im menschlichen Organismus ausmachen. Kollagen ist damit der wichtigste Faserbestandteil von Haut, Knochen, Sehnen, Knorpel, Blutgefäßen und Zähnen. Bisher kennt man 25 Kollagenpolypeptide, die hinsichtlich Struktur und Dichte unterschiedliche Kollagentypen aufbauen.  Kollagen findet sich im Organismus vor allem im Binde- uns Stützgewebe, wo es je nach Beschaffenheit den Großteil der extrazellulären Matrix ausmachen kann. Dabei bestimmt es nicht nur die Reißfestigkeit von Bändern und Sehnen oder die Flexibilität von Knochen, sondern eben auch die Druckresistenz und Festigkeit der Haut. Bingo, genau darum geht es, wenn man sich Wangen- und Kinnpartie mit zunehmenden Alter so ansieht. Auch meine Nasolabialfalten würden sich sehr über eine ausgleichende Unterstützung freuen.

Laut meiner Hautärztin werden gerade in der kosmetischen Chirurgie Kollagene als Injektionsmaterial zur Formung äußerer Strukturen des Körpers (beispielsweise Lippen) und zur Faltenunterspritzung verwendet. Zudem beruht eine Vielzahl genetischer Erkrankungen auf Defekten des Kollagens oder damit assoziierter Proteine. U.a. braucht die Kollagen-Synthese Ascorbinsäure und weitere Katalysatoren; DermaGold enthält daher auch die Vitalstoffe Biotin, Zink, Selen und Vitamin A. Die genauen Mengenangaben stehen auf der Verpackung.

Also kann man mit einer regelmäßigen Einnahme – besonders im Alter oder zur rechtzeitigen Verfalls-Kompensation – nichts falsch machen; quasi sein eigenes endogenes Netzwerk damit stärken. Dennoch bleibe ich kritisch, aber da wo therapeutische Wirksamkeit bereits nachgewiesen ist, sollte auch Raum für eine erfolgreiche kosmetische Wirkung sein.

Bei meiner Suche von Studienergebnissen fand ich in der Apotheker-Zeitung (Online vom 05/ 2015) hinsichtlich der speziellen Kollagen-Peptiden folgende Infos:  „… Der Einfluss des Proteins Kollagen auf die strukturgebende extrazelluläre Matrix in den tieferen Hautschichten gilt als eindeutig nachgewiesen (insbesondere kurzkettiger Kollagen-Peptide). … In den tieferen Hautschichten stimulieren sie die Synthese von Kollagen, Elastin, und Fibrillin. …. Studien am Menschen konnten zeigen, dass es nicht nur einen Einfluss auf die extrazelluläre Matrix der tiefen Hautschichten gibt, sondern dass die Kollagen-Peptide auch die Hautfeuchtigkeit und Elastizität maßgeblich verbessern und damit einhergehend eine ebenfalls signifikante Faltenreduktion eintritt ….“

Hinsichtlich produkt-spezifischer Recherchen gab es zwischen 2015 und 2018 mehrere Veröffentlichungen von Testergebnissen zur Wirkung von Trink-Kollagen (Analysen u.a. durch  Fresenius), die nach 8-12-wöchtiger Einnahme übereinstimmend eine deutliche Verbesserung ggü. Placebo ergaben (per mikroskopischer Analyse). Auch nach Beendigung der Einnahme zeigten sich Feuchtigkeit, Elastizität und Dichte der Haut eine Zeit lang signifikant verbessert; nicht nur in der kosmetischen Selbstwahrnehmung:

Hinsichtlich Elastizität/ Straffheit im Mittel: Gesicht +49 %, Dekollete 45 %, Unterarme 45 %, Oberschenkel 40 %; hinsichtlich Hautfeuchtigkeit und -dichte insgesamt 25 % bis 35 % (mittels Ultraschallmessung). Mir erscheint das reichlich optimistisch, aber im Gegensatz zu Cremes, die nur die oberen Hautschichten erreichen auch als reelle Alternative.

Keine (negativen) Auffälligkeiten waren zur dermatologischen Verträglichkeit oder sonstigen Nebenwirkungen einschließlich Überdosierung zu finden.

Nun aber Genaueres zu DermaGold von Atro ProVita:  https://atro-provita.de/atro-dermagold.html?utm_source=tam&utm_medium=social&utm_campaign=oktober2019

Öffnet man die weiß-goldene Verpackung, findet man darin jeweils 30 Fläschchen (insgesamt 360 ml). Klein, aber oho und jedes in der Tat ein richtigen Shot, denn die Ampullen enthalten gerade mal 12 Milliliter ähnlich einer Spritze. Der fettlose Drink (Brennwert pro Ampulle nur 14 kcal), schmeckt angenehm fruchtig wie Pfirsich oder Mandarine und enthält mit 8,7 Gramm auf 100 Milliliter kaum Zucker (für Diabetiker geeignet). Ich habe es immer zu den Mahlzeiten mittags oder abends genommen, um es nicht zu vergessen und meinen zeitweilig empfindlichen Magen zu schonen.

DermaGold ist ein Mix aus klassischen Vitalstoffen UND dem Kollagen Verisol, auf das Latinas angeblich schon lange schwören, wenn es um die Bekämpfung von Falten geht. Wunder werden keine versprochen, sondern der gute „Erhalt“ von Haut, Haaren und Nägeln.

Hauptakteur ist das Kollagen Verisol, ein sog. bio-aktives Kollagen-Peptid, das mit 2,5 Gramm pro Ampulle vertreten ist. Da es sich nur um Bruchstücke des ursprünglichen Kollagen-Peptides handelt, sind diese so klein, dass sie mühelos über den Blutkreislauf in die tieferen Hautschichten gelangen und vom Körper direkt und schnell absorbiert werden können.

Der Effekt: Gerade, wenn im Alter die körpereigene Kollagenproduktion abnimmt, wird die Haut durch diese Zufuhr wieder besser durchfeuchtet und elastischer. Fältchen können verschwinden, sagen wir mal: Falten zu Fältchen werden.

FAZIT: Die ersten 3-4 Wochen bemerkt man optisch kaum einen Unterschied, allenfalls die Gesichtshaut schimmert etwas rosiger und spannt leicht ohne trocken zu sein (es tut sich also doch etwas).  Eine nachhaltige Wirkung kann nicht von heute auf morgen eintreten, da die Zellerneuerung im Alter verlangsamt ist und im Schnitt je nach Körperregion ca. sechs bis zehn Wochen braucht. Produktaussagen, die etwas Anderes verheißen, sind für mich wenig vertrauenerweckend.

Um den Boostereffekt auch äußerlich zu unterstützen, verwende ich für meine trockene Haut unter Tages-/ Nachtcreme dann vorzugsweise ein kollagenhaltiges Feuchtigkeitsgel.

Auch wenn ich die Besserungen nicht genau messen kann, bin ich mit dem Ergebnis (subjektiv betrachtet), recht zufrieden. Insbesondere die Wangen- und Kinnpartie fühlt sich deutlich straffer an und auch einige Stirnfältchen erscheinen gemildert. Erfreulich auch die Glättung am unteren Lippenrand, um die Augen herum hat sich weniger getan. Vielleicht hätte ich dafür schon vor einigen Jahren anfangen sollen. Die Arm-Partie scheint ebenfalls etwas straffer, was aber auch daran liegen mag, daß wir unsere Terrasse über mehrere Tage hinweg winterfest gemacht haben, was mit viel Schlepperei und Muskelarbeit verbunden war. An den Oberschenkeln, nun ja, kommt es auf den Lichteinfall an. Über Fingernagelstabilität und Haarwachstum kann ich eher wenig sagen, da ich diesbezüglich bisher noch nie Probleme hatte. Auffällig verbessert scheint die Hautdurchfeuchtung insgesamt zu sein, da ich nicht mehr so oft nachcremen muß. Vormals haben Arme, Dekolleté und Schulterbereich die Bodylotion nur so verschlungen. Freilich mag auch hier Herbst-Saison eine Rolle spielen. Die einzenen Wirkfaktoren isoliert zu prüfen, ist als Verbraucher einfach schwierig.

Freilich ersetzt die Einnahme von DermaGold nicht die tägliche äußere Hautpflege, die Versorgung des Körpers mit Licht, Luft, gesunden Lebensmitteln und einer achtsamen Lebensweise. Es ist vielmehr als unterstützender Wirkstoff zur Regeneration der Haut im Rahmen des besagten Dreiklangs zu sehen. Und bekanntermaßen reagiert auch jeder Organismus etwas anders auf eine solche Zufuhr. Überdies gibt es ja auch keinen Status-Quo, d.h. wir und unser Umfeld verändern sich ständig und wir sind dabei vielen Einflüssen unterworfen.

Ganz entspannt werde ich nach einer Pause von 3-4 Monaten zum Erhalt wieder nachlegen. Bei einem erfreulichen Preis-Leistungs-Verhältnis von rund EUR 40.- pro Monatspackung aber gut machbar und wahrscheinlich sinnvoller, als einzig in teure Cremes zu investieren.

„Probieren geht über Studieren“ oder wie heißt es so schön: „Qualität braucht Fans“ … da hat unser Blog mit DermaGold sicher etwas gemeinsam. An dieser Stelle ein Dankeschön an unsere TAM-Leser! Mit einem Klick zu den Produkten geht es HIER.

Im Übrigen begrüße ich es immer sehr, wenn der Hersteller einen unmittelbaren Service-Kontakt für Fragen anbietet. Dieser lautet: service@atro-provita.de   Tel. +49 (0)6271-841011

 

Hinweis:   Kooperation/ Werbung

Petra
Autor

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