Uff, immer dieses Putzen; selbst mein Frühjahrsputz ist noch nicht abgeschlossen und erst kürzlich hatte mir nach dem Staubsaugen aufgrund der vorwärts-gebückten Haltung mal wieder so richtig mein Rücken wehgetan.  Vielleicht sollte ich es doch einmal mit einem Robosauger wie dem ZACO versuchen; https://de.wikipedia.org/wiki/Staubsaugerroboter ; schließlich war ich ja schon seine Werbebotschafterin im Film-Clip.

Dankenswerterweise wurde mir von Robovox (vormals ILife) spontan ein Testgerät vom Typ V85 zur Verfügung gestellt (welche vergleichbaren Geräte anderer Marken es gibt, habe ich dieses Mal nicht vorab recherchiert). Dabei habe ich erfahren, daß besagte Firma Robovox seit 2015 schon verschiedene Modelle auf den Markt gebracht hat. Idealerweise sollte so ein Haushaltshelfer nicht nur saugen, sondern auch (feucht) wischen können.

Würden mich Technik und Anwendung überzeugen können? Schließlich kostet so ein Teil um die EURO  190.-  (Handelsdurchschnitt zwischen EURO 100.- und 400.-) Zufällig hatte ich einem schweizer Freund per Mail davon berichtet, woraufhin dieser wie selbstverständlich schrieb, daß er nicht nur einen Saug-/ Wischroboter für den Boden, sondern auch schon einen für die Fenster habe. Nun denn, das nennt man wohl Zeitgeist.

Die Bedienungsanleitung sollte man vorher schon lesen; zumal das Gerät vor dem ersten Einsatz erst einmal ein paar Stunden aufgeladen werden muß. Ferner sind je nach gewünschter Funktion diverse Teile anzufügen und das richtige Programm auszuwählen (Batterien bei Lieferung inklusive). Davon abgesehen besitzt das Gerät außerdem eine programmierbare Timertaste, um auf Wunsch auch automatisch aktiv zu werden.

Grundsätzlich stehen vier Betriebsarten zur Auswahl: Beim „allgemeinen Reinigungsmodus“ navigiert der Saugroboter willkürlich durch die  Wohnung, während er im „Punkt-Reinigungsmodus“ sich auf einen bestimmten Bereich konzentriert (z. B. sich im Kreis herum arbeitet). Dadurch wird sichergestellt, dass schwer zu reinigende oder stark verschmutzte Oberflächen mehr Aufmerksamkeit erhalten. Der Kantenreinigungsmodus“ lenkt der Saugroboter nahe an die Kanten der Wände, so dass man sauberere Ecken und Sockelleisten bekommt (ohne diesen Modus würde er etwas von der Wand wegbleiben). Dieser Modus sagt ihm, dass er die nächste Wand finden soll, um alle Kanten und Wände im Raum zu reinigen.

Was er alles kann findet man mit der Zeit heraus und ist natürlich von der vorhandenen Boden- bzw. Wohnungsstruktur abhängig. Z.B. kann er unebene Böden mit Neigung von bis zu 15 Grad bewältigen und überwindet dank seiner Antriebskraft und Saugleistung auch Teppichbodenabsätze und Übergänge von zwei Zentimetern. LUST IHN MAL IN AKTION ZU SEHEN ? https://www.youtube.com/watch?v=DxhJ9w7OR7w

Ein Knopfdruck auf die Fernbedienung genügt und er wuselt los. Dank der beiden Fächerbürsten im Frontbereich tastet er sich konsequent an Kanten und Leisten entlang und kehrt so in der Tat auch Ecken aus. Von der Lautstärke her entspricht er etwa einem leistungsstarken Fön (zirka 60 Dezibel) und da er relativ flach ist, gelangt er fast überall hin.

Mein Mann ist total begeistert (und saugt seit dem freiwillig), denn insbesondere im Büro auf glatten Flächen wie Laminat macht sein „Hontje“ (holländisch für „Hundchen“) eine gute Figur. Täglich fallen bei der Aktenbearbeitung Papierpartikel auf den Boden und auch die Mandanten tragen regelmäßig Schmutz und Krümel herein; vom üblichen Hausstaub oder Tierhaaren ganz zu schweigen (dafür haben alle ZACOS natürlich einen Feinstaubfilter).

Man kann den ZACO übrigens auch per Fernbedienung in jede beliebige Richtung dirigieren. Aber egal wie: am Ende macht es immer „schlupp-fieb“ und er findet seinen Weg zurück in’s Häuschen bzw. an die Ladestation. Ja, es macht richtig Spaß dem gewitzten Helfer bei der Arbeit zuzusehen, insbesondere wenn er unter flachen unzugänglichen Treppenabsätzen verschwindet und nach kurzer Zeit wieder hervorkommt. Zudem weckt die Technik auch schon mal den Spieltrieb: d.h. er transportiert er auch gerne mal ein Getränk durch den Raum oder eignet sich zum Schachspiel mit genügend Abstand in Virus-Zeiten.

Kurz und gut: Im Vergleich zu meinem herkömmlichen Staubsauger steht der ZACO diesem am Boden in nichts nach. Er hat eine Laufzeit von mindestens 2 Stunden, wiegt selbst mit Wassertank nur knapp 2,7 Kilogramm und kommt ohne Beutel aus. Auf einer Skala von 1 bis 10 würde ich zirka 8 Punkte vergeben. Für hochflorige Teppiche, Treppen oder Möbel/ Sofas sehe ich ihn nicht geeignet, aber rein optisch sehen alle ZACO-Typen klasse aus. Egal, ob in weiß, gold-bronze oder in taupe. Unter „ZACO Skins“ kann man sogar individuelle Bildmotive erwerben.

Offensichtlich bin ich mit dieser Meinung nicht allein, denn auch im aktuellen Test der Zeitschrift „Brigitte“ punktet ein ZACO als Bestseller: https://www.brigitte.de/vergleich/staubsauger-roboter/

10 Punkte würde ich übrigens vergeben, wenn er noch kontrolliert Treppen steigen könnte und meinen kuscheligen Schlafzimmerteppich saugen könnte – aber da arbeiten DIE sicher schon dran. Die Naßwischfunktion (Wasserbehälter 0,3 Liter; ausreichend für ca. 150 Quadratmeter) habe ich zwar noch nicht bei größerer Verschmutzung der Bodenplatten oder einem gravierenden Fleck auf dem Velourboden ausprobiert, denke aber, daß der ZACO in Anbetracht seiner umfänglichen Technik respektive dem Maß an Arbeitserleichterung ein sehr ordentliches Preis-Leistungs-Verhältnis bietet (hergestellt in China, aber EU-Label).

Natürlich gilt es für jede Wohnung den richtigen (autonom agierenden) Saugroboter zu finden. Sind Teppiche vorhanden, muss die Saugkraft besonders hoch sein und auch die Fähigkeit Höhenunterschiede und Schwellen zu meistern sollte in ausreichendem Maße gegeben sein. Wer zum Beispiel niedrige Möbel hat und darunter auch die Arbeit seinem Saugroboter anvertrauen will, ist auf eine niedrige Bauhöhe angewiesen. In der großen Modellvielfalt von ZACO befinden sich auch Saugroboter, welche kaum höher als 7 cm sind (oft sind reine Saugroboter etwas niedriger als Wischroboter, da der Wassertank entfällt). In Wohnungen wo viele Gegenstände auf dem Boden stehen oder Kabel am Boden liegen, ist eine gute Sensorik bzw. Hinderniserkennung von Saugrobotern gefragt. Zudem wird bei vielen Modellen die Möglichkeit geboten, Sperrzonen zu errichten. Dadurch werden bestimmte Bereiche, wie zum Beispiel der Futterplatz eines Haustiers oder ein Treppenabgang (Hindernis-/ Absturzsensor) für den Saugroboter markiert. Er wird dann dort nicht reinigen.

Meines Erachtens immer wichtig: Kunden-Service- und Garantieleistungen werden über Robovox in Deutschland abgewickelt. Abgesehen von Handbuch bzw. der  Betriebsanleitung finden sich auf der Website von ZACO  weitere Details und es werden zudem häufige Fragen zu möglichen Problemen behandelt. Dort sind Tipps wie z. B.  über WLAN-Verbindung oder Apps, das Entfernen von Haaren in den Reinigungsbürsten, bis hin zu tropfendem Wassertanks und deren Abdichtung zu finden. Zudem steht unter support@zacorobot.eu die Möglichkeit per Email Kontakt aufzunehmen oder unter der Service-Hotline 00800-423 77 961 anzurufen. Die Postadresse lautet: Robovox Distributions GmbH, Technischer Support, Hamburger Straße 11, D - 45889 Gelsenkirchen, https://www.zacorobot.eu/koennen-wir-helfen/

Da Kundenzufriedenheit für Robovox ein wichtiges Kriterium scheint, gibt es nicht nur eine hauseigene Service-Hotline, sondern können auch diverse Zubehörteile (nach)bestellt werden, wie z.B. weitere Microfaser Tücher, zusätzliche Seitenbürsen,  Ersatzakku usw. Der Europa-Distributor Robovox ist zudem unter : hello@zacorobot.eu

Hier geht’s zur Shop-Seite:  https://shop.zacorobot.eu/?_ga=2.214509079.124558218.1584634448-422264482.1583175364

Selbstverständlich sind die ZACOS über viele Verkaufplattformen erhältlich. Bei Bedarf einfach mal nachsehen. Der Frühjahrsputz kann also kommen …. und vor allem: ist man gesundheitlich mal nicht auf der Höhe, hält ein Saugrobotor den Haushalt ohne Anstrengung auf Zack. Einen speziellen TIPP habe ich aber noch:

In Corona-Zeiten und Homeoffice habe ich nach einem Jahr mal wieder auf meinem Kleiderschrank Staub gewischt. D.h. nicht ich, sondern mein flexibler Allround-Helfer. Das war wirklich filmreif, wie er dank Fernsteuerung auf meinem 2,40 Meter hohen Schrank (ca. drei Quadratmeter Fläche) hin und her schnurrte, exakt an der Sturzkante halt machte und damit auch Stellen erreichte, wo ich sonst nicht wirklich hinkomme. Das Ergebnis: eine Schmutzbox (transparent) voller Staubröllchen und ein sauberes Kontrolltuch !   Aus meinem Haushalt ist der ZACO nicht mehr wegzudenken, er läuft und läuft …

 

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Petra
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