Wenn Polarlichter am Himmel tanzen, ist es immer ein Fest, ein Feuerwerk an Farben. Wie himmlische Boten ziehen sie ihre Kreise oder bilden Lichtbänder; tauchen mal hier und mal da auf, bilden wehende Vorhänge oder lassen den Nachthimmel über längere Zeit regelrecht erglühen. Es gibt sie vorwiegend in den Farben neongrün, manchmal erscheinen sie aber auch in orange oder lila-rot wie flammende Feuerwalzen.

Im ersten Moment glaubt man seinen Augen nicht zu trauen, sieht zweimal hin. Ich habe dieses Lichtspektakel schon einmal aus dem Flugzeug heraus erlebt, nämlich kurz vor Weihnachten im Landeanflug auf Rovaniemi. Erst dachte ich, es handele sich um eine Reflexion des Positionslichtes am Flügel, dann aber war der Schein plötzlich überall. In Kiruna (weit nördlich des Polarkreises in Schweden) konnte ich es zwei Jahre später noch einmal vom Boden aus sehen.

Die finnische Kleinstadt Rovaniemi liegt direkt auf Höhe des Polarkreises und ist auch als Hauptstadt des Weihnachtsmannes bekannt. Tausende Kinder schreiben Santa jährlich aus der ganzen Welt und in vielen Sprachen. Die Wichtel und Weihnachtselfen des „Joulupukki“ sind stets auf’s Neue bemüht, alle diese Briefe zu beantworten. Man kann ihn in seiner zauberhaften Winter-Residenz, die keineswegs ein kitschiges Disneyland ist, auch persönlich besuchen. Da darf man als Erwachsener wieder ein bißchen Kind sein …

Oft ist aber nicht nur von Nord-, sondern auch von Südlichtern die Rede, was im Grunde dasselbe ist. Erscheinen sie um den Südpol, nennt man sie Aurora australis, in den nördlichen Breiten um den Nordpol Aurora borealis. Hier ein erster Eindruck: https://www.youtube.com/watch?v=orKZD_bhNDg

Besonders eindrucksvoll sehen kann man sie auch vom Wasser aus, wenn man z.B. mit einem Hurtigruten-Schiff entlang der Küste von Norwegen unterwegs ist. In den Fjorden und bei glatter See spiegelt sich das Phänomen auch auf der Wasseroberfläche.

#Wie genau entstehen Polarlichter? Manche Forscher bezeichnen sie als eine Art „Luftkuss“, den die Sonne in Richtung Erde sendet und dort in Form von bunten Lichtern am Himmel sichtbar werden läßt.

Physikalisch passiert dabei Folgendes: Die Sonne stößt einen sogenannten Sonnenwind (oder auch mal Sonnensturm) voller energiegeladenen Teilchen, d.h. Elektronen, Protonen und ein wenig Helium, aus. Dieser Sonnenwind benötigt rund 18 Stunden, bis er das Magnetfeld der Erde erreicht (Magnetosphäre). Bis zur Erdoberfläche gelangen die Teilchen jedoch nicht, weil sie hier auf deren Magnetfeldlinien treffen, die sie nach Norden senkrecht zur ursprünglichen Bahn ableiten (die sog. Lorenzkraft). Die Sonnenwindteilchen werden also um die Magnetosphäre herumgeleitet.

Wenn sich die energiegeladener Teilchen dann mit erdeignen Atomen verbinden, entstehen die Nordlichter. Meist sind sie grünlich; je nach Grad der Sauerstoffverbindung ändert sich jedoch das Farbspektrum. Zur optimalen Sichtung benötigt man in der Regel einen dunklen, klaren Himmel, denn diese Reaktion findet in gut 100 Kilometern Höhe statt, also weit oberhalb der Wolkendecke.

Leider kann man Polarlichter nicht überall sehen, denn das Magnetfeld der Erde ist nicht kreisrund, sondern sieht eher wie ein Apfel mit Öffnungen oben und unten aus. Die Elektronen werden aufgrund ihrer magnetischen Ladung besonders von diesen Öffnungen angezogen und von den Magnetfeldlinien zu den Polen gelenkt. Dort kollidieren sie dann mit den erdeignen Atomen. Interessanterweise sind die Polarlichter an beiden Enden der Welt zur gleichen Zeit sichtbar. Wenn also in Norwegen Nordlichter zu sehen sind, verfärbt sich gleichzeitig der Himmel über dem Südpol.  https://de.wikipedia.org/wiki/Polarlicht

Trotz all dieser Erkenntnisse ist die Aurora bis heute nicht komplett erforscht. Man kann ihr Auftreten bis dato beispielsweise nicht sicher voraussagen. Zudem kann die Aurora auf der Erde maßgebliche Störungen bei technischen Systemen hervorrufen, ja sogar Stromausfälle verursachen. Verständlicherweise hatten viele  Menschen früher auch Angst oder zumindest Respekt vor diesem Naturphänomen. Insbesondere im Mittelalter galten rötliche Färbungen als Prophezeiung für Krieg und Blutvergießen. Bei den Sami herrscht bis heute der (Aber-)glaube, daß man über das Nordlicht nur im Dunklen sprechen dürfe, weil es die umherziehenden Seelen der Toten seien. So grandios sieht es aus, wenn die überschüssige Energie der Sonne auf das Magnetfeld der Erde trifft:

Einer der ersten Forscher der Anfang des 19. Jahrhunderts die Entstehung von Nordlichtern erforschte, war der norwegische Physiker Kristian Birkeland.  Heute versucht man an der Universität Tromsö Nordlichter künstlich zu erzeugen, um ihrem Wesen so noch näher zu kommen.

# Hier findet man in der Zeit von Oktober bis Februar weltweit die besten Polarlicht-Spots einschließlich Tourangeboten:

  1. ISLAND – Im Land der heißen Quellen und Wasserfälle kann man Polarlichter statistisch am häufigsten sehen. Es gibt dort übrigens auch einen offiziellen „Feen-Beauftragten“.
  2. ALASKA – Von Anchorage aus starten viele (Tages)Touren. Dabei gilt das Eagle-River Nature Center als einer der besten Plätze.
  3. KANADA – Hier bieten sich zum Spotting der Jasper Nationalpark und der Wood-Buffalo Nationalpark an, da diese als sog. Lichtschutzgebiete gelten.
  4. SCHWEDEN – Kiruna (Ice Hotel Jukkasjärvi) oder Lulea bieten Lappland-Feeling pur. Tagsüber im Hundeschlitten oder Schneemobile dahingleiten, abends unterm Polarlichthimmel Elchwurst oder Rentier-Burger am Lagerfeuer brutzeln. Mein Tipp: der kleine Ort Abisco nahe der ESA-Station „ESRANGE“, wo auch hin und wieder Wettersatelliten in’s All geschossen werden.
  5. NORWEGENTromsö gilt als das Tor zur Arktis. Häufig kann man dort auch Robben und Wale sehen; und ein Aurora-Erlebnis-Camp gibt es natürlich auch.
  6. SPITZBERGEN – (Svalbard) Die Hauptstadt Longyearbyen hat den „nördlichsten Flughafen der Welt“. Mit etwas Glück kann man Nordlichter hier sogar am Tage sehen.
  7. FINNLAND – Nahe Rovaniemi (Hauptstadt Lapplands) am besten in einem  Glas-Iglu unter „dem Sternenhimmel“ schlafen; definitiv ein optimaler Ort um Polarlichter zu sehen.
  8. SCHOTTLANDKein Wunder, liegt doch die Isle of Skye auf demselben Breitengrad wie Alaska (!) Je nördlicher man geht, umso größer ist die Chance die „Mirrie Dancers“, wie die Schotten die Aurora nennen, bei ihrem Treiben beobachten zu können. Den klimatischen Unterschied macht einzig der Golfstrom.
  9. IRLAND – Grüner Zauber auf der Grünen Insel? Genauso, z.B. in der Gegend von Donegal.

10. Und selbst in DEUTSCHLAND – Kann man manchmal Polarlichter erleben. Bis zu zwanzig Meldungen über (schwache) Polarlichtsichtungen gibt es pro Jahr. 2014 konnte man sie sogar in Berlin sehen, weil die Sonne auf dem Höhepunkt ihres Aktivitätszyklus‘ war, wodurch Polarlichter besonders stark sein können. Für gewöhnlich findet das alle elf Jahre statt. Die Chancen stehen also erst im Jahr 2025 wieder besonders gut.

Für „Warmduscher“ ist Polarlicht-Spotting allerdings nichts, denn in der Regel hat es gerade in Skandinavien abends/ nachts um die -20 Grad C. Laut Experten liegt die beste Sichtungszeit zwischen 22.00 und 23.00 Uhr. Selbst wenn man heiße Getränke erhält, sind diese nach zwei Minuten nicht nur kalt, sondern nach vier Minuten im Becher gefroren – brrr. Bei Rückkehr in’s Haus, ist es zum nachhaltigen Aufwärmen meist nicht genug heiß zu duschen; schnell ist einem wieder kalt. Viel wohltuender ist es, ein Viertelstündchen in die Sauna zu gehen, die in jedem Haus, Hotel oder gar innerhalb des Zimmers vorhanden ist. In meinem Fall stand gleich am folgenden Tag die Teilnahme an der „Lappen-Olympiade“ an, aber das ist eine andere Geschichte.  

Also – tapfer bleiben, was aus bekannten Gründen auch für 2021 gelten dürfte. Aber sich trotz Lockdown oder Partyverbot zu Hause gehen lassen? Da sage ich ganz klar STOPP. Jetzt brauche ich erst recht ein Quantum „Sternenstaub“ für  meinen Home Spa.  Goldene Momente sind bei mir zum Jahreswechsel immer Trumpf. Dieses Jahr aber nicht auf Pralinen oder im Champagnerglas, sondern – Sesam öffne Dich – auf dem Kopf. D.h. zum anstehenden Fest verwöhne ich mein Haar mit Ahuhu Gold Shampoo und die „Augen meines Mannes“ mit Goldglanz Haarspray.  

Das zart duftende Shampoo enthält aber nicht nur Goldpartikelchen in Verbindung mit hochwertigen Peptiden, sondern pflegt und repariert dank Hyaluronsäure, Urea und Panthenol natürlich auch strapaziertes Mützen- und Winterhaar. 

Zarter Gold-Glow, aber auch starken Halt für jeden Style ohne das Haar zu verkleben, bietet das Luxury Shine Spray mit pflegendem Arganöl (selbstverständlich silikonfrei). Beides echte Glanzleistungen! https://www.asambeauty.com/ahuhu-gold-limited-luxury-shine-shampoo-23310.html

Aber es geht noch besser: das Haarparfum „Warm Cashmere“ mit pflegendem Panthenol verzaubert nicht nur mit seiner pudrig-orientalischen Duftnote, sondern neutralisiert auch aktiv unangenehme Gerüche dank Verkapselungstechnologie. D.h. das Haar riecht länger wie frisch gewaschen. Ich liebe die Komposition aus Bergamotte, Rose, Patchouli, Vanille und Karamell. Da bin ich beim Sprayen schon mal großzügig und beschränke mich nicht nur auf die Haare. Es riecht auch auf der Haut verführerisch – ein Festival der Sinne. Alternativ gibt es auch eine exotische Duftvariante bestehend aus Maiglöckchen, Jasmin, Sandelholz und Vanille. https://www.asambeauty.com/ahuhu-fresh-hair-fragrance-100ml.html

Mehr Infos zu allen   und Ahuhu-Produkten gibt’s z.B. unter:  https://www.asambeauty.com/haare.html

(Silvester-) Feuerwerk  eben einmal anders … egal, ob als fluoreszierendes Naturschauspiel oder glänzende Haarkosmetik –  PROSIT NEUJAHR !

Petra
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