Winter ade. Gerade gehen die Weltmeisterschaften im Eiskunstlaufen in Stockholm zu Ende. Ja, sie haben unter Einhaltung aller Corona-Schutz-Regeln stattgefunden und das ist auch gut so. Während der Wettkämpfe wurde kein Coronafall bekannt.

Denn nicht nur Bühnen-, auch Kufenkünstler brauchen regelmäßige Auftritte bzw. das sich Messen mit der Konkurrenz. Publikumsapplaus ist schön, sein Fehlen aber noch das geringste Übel. Davon abgesehen, sind viele Läufer und Trainer auch auf das Preisgeld angewiesen, um – abgesehen von den Kadermitteln und Sporthilfegeldern sowie den erforderlichen Qualifikationen für Olympia 2022 –  überhaupt die nächste Saison planen zu können. Denn auch hier haben seit Monaten keine  Schaulaufen oder Eisshows stattgefunden, womit viele Topläufer*innen das Trainingsgeld verdienen. Abgesehen von einigen Sponsoren, gibt es keine sonstige staatliche Unterstützung. Sportler können auch nicht unbegrenzt auf Chancen in den nächsten Jahren warten, sie werden älter und ihre Leistungsuhr tickt – jetzt!

Bei der WM in Stockholm unter den Corona-Bedingungen bzw. unter den sog. „Blasenbedingungen“ anzutreten ist kein Spaß, sondern ausschließlich Arbeit und Disziplin. Kein Schritt nach draußen in die schöne Stadt oder in ein Kaffee; zehn Tage lang nur pendeln zwischen Flugplatz, Eishalle und Hotel. Egal, ob man aus Australien oder Deutschland angereist ist.

Wie auch immer. Einer der ganz großen Trainer-Legenden hat es sich trotz seiner 80 Jahre auch dieses Mal nicht nehmen lassen, wieder am Rande der Bande live dabei zu sein und seine Schützlinge mit all seiner Erfahrung  durch den Wettkampf zu begleiten. Die Rede ist von „Hall of Fame Mitglied“ ALEXEI MISHIN.  https://de.wikipedia.org/wiki/Alexei_Nikolajewitsch_Mischin

Apropos, nicht nur er ist bis heute ex St. Petersburg ein erfolgreicher Trainer, sondern auch seine damalige Paarlauf-Partnerin Tamara Moskwina. Beide habe ich als ehemalige Eiskunstläuferin bei diversen Meisterschaften aus der Nähe erleben können. Am meisten haften geblieben sind  mir ihre Beharrlichkeit und Energie, zumal der Wechsel der politischen Systeme sicher nicht einfach war.

Wer viel gibt, verlangt freilich auch viel. Ich erinnere mich gut an ein –  im Grunde unbedeutendes – Schaulaufen in Kaiserslautern,  als „sein Läufer“ im Programm den dreifachen Axel verstolperte. Mishin ließ ihn nicht vom Eis gehen, bevor er als „Zugabe“ nicht noch zweimal den besagten Sprung vor Publikum probiert und „gestanden“ hatte. Aber nur so gewinnt man als Läufer*in langsam an der nötigen Wettkampfsicherheit und arbeitet an der Konstanz seiner Kürelemente.

Im April soll sein neues Buch erscheinen, das über verschiedene Plattformen bestellt werden kann. Tatjana Flade schrieb dazu am 11.02.2021 im „International Figure Skating Magazin“ in Englisch eine Rezension  mit dem Titel: „Age is just a statement of mind“, zu Deutsch : „Alter ist eine Frage der Einstellung“  bzw. „Man ist so alt wie man sich fühlt“. Für mich ein gelungenes, aufschlußreiches Plädoyer über einen der wenigen  Trainer  im Eiskunstlaufgeschehen, der über den Tellerrand hinaus schaut. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die meisten Trainer  kaum in der Lage sind, sich auf spezielle  Anforderungen einzelner Läufer*innen einzustellen und/ oder den Mut und die Fähigkeit haben auch mal unkonventionelle Wege zu gehen. https://www.ifsmagazine.com/alexei-mishin-age-is-just-a-state-of-mind/

Alle im folgenden Artikel genannten Namen sind mir sehr vertraut und haben aus der Entfernung auch meine Eislaufkarriere (als Vorbilder) geprägt. Ferner  werden bemerkenswerte Aussagen zur Coronasituation und über den Umgang mit dem Alter getroffen.

Hier eine Zusammenfassung bzw. deutsche Übersetzung:

In den letzten sechs Jahrzehnten hat der renommierte russische Trainer Alexei Mishin die Entwicklung des Eiskunstlaufs miterlebt und war ein maßgeblicher Teil davon. Seine Beiträge zum Sport sind legendär und mit 80 Jahren bleibt er genauso engagiert, wie vor 60 Jahren ………………………………………………………..

Während seiner langen Karriere hat Alexei Mishin (geb. am 08.03.1941 in Sewastopol) eine lange Liste an Olympia-, Welt- und Europameistern sowie nationalen Titelträgern hervorgebracht, die zu lang ist, um sie hier wiederzugeben.

Mishins Eltern, die beide in der Freizeit Schlittschuh liefen, machten ihn erst im Alter von 15 Jahren zum ersten Mal mit dem Eissport vertraut. Er erinnerte sich an einen Winter, als sein Vater ihm Klingen an normale Schuhe montierte, damit er Schlittschuh laufen konnte. Stattdessen aber rutschten er und seine Freunde nur die Straße entlang, während sie sich am Heck eines Lastwagens festhielten.

Trotz seines späten Starts in den Sport wurde er bei den Sowjetmeisterschaften 1964 Dritter im Einzellauf. Zwei Jahre später wechselte er zum Paarlaufen. Zusammen mit Tamara Bratus (Moskvina) gewann das Duo zwei europäische Medaillen – 1968 Silber und Bronze im folgenden Jahr. Mit nur zwei Jahren Paarlauf-Erfahrung wurde das Duo (damals beide 24 Jahre alt) zu den Olympischen Winterspielen 1968 nach Grenoble geschickt, wo sie pompt den fünften Platz belegten. Sie beendeten ihre Karriere mit einem zweiten Platz bei den Weltmeisterschaften 1969. Mishin und Moskvina zogen sich beide aus dem aktiven Sport zurück und wandten sich dem Coaching zu.

Obwohl Mishins Durchbruch als Trainer ex St. Petersburg (Leningrad) auf der internationalen Bühne 1994 mit dem olympischen Sieg von Alexei Urmanov einherging, sollte man auch seine früheren Erfolge nicht vergessen. 1973 gewann eine gewisse Tatjana Oleneva dank ihm den nationalen Titel. Und nicht nur das, sie gewann auch das Herz des großen Meisters. In Folge wurden sie ein Ehepaar – sie haben zwei Söhne  Andrei (43) und Nikolai (37) – und letztlich eines der erfolgreichsten Trainerteams der Welt.

Mishins Karriere als Eislauflehrer begann unter dem wachsamen Auge seines ehemaligen Trainers Igor Moskvin. Er erinnerte sich, dass Igor ihm anfänglich nur die schwächsten Schüler schickte – eine echte Herausforderung also. Es dauerte jedoch nicht lange, bis die Läufer auf den jungen, energiegeladenen Trainer aufmerksam wurden, der mit neuen und innovativen Ansätzen experimentierte. Nachdem Mishin Zirkusartisten beim Proben zugesehen hatte, beschloss er, ein Geschirr für das Sprungtraining zu entwickeln. Zunächt erntete er dafür nur Hohn und Spott, aber „jetzt hängen diese Gurte in vielen Eisbahnen der Welt.“

Einer seiner ersten erfolgreichen Schüler war Juri Ovchinnikov, der 1975 bei den Europameisterschaft die Bronzemedaille gewann. Vier Jahre später gewann ein anderer seiner Schützlinge, Viitali Egorov, als erster Sowjetläufer einen Junioren-Weltmeistertitel. Nach Urmanovs Olympiasieg 1994 reihte sich für Mischin ein Erfolg an den anderen; insbeondere der Gewinn des Welt- und Europameistertitels 1998 durch Alexei Yagudin. Und schließlich kam Evgeni Plushenko. Er gewann an der Seite von Mishin drei Welt- und sieben Europameistertitel sowie vier Medaillen bei vier Olympischen Winterspielen, einschließlich der olympischen Krone 2006. Die Erfolgsgeschichte von Mishin wird/ wurde fortgesetzt, als Elizaveta Tuktamysheva 2015 den Weltmeistertitel gewann und vier Jahre später Sofia Samodurova Europameisterin wurde. Tuktamysheva ist immer noch eine der russichen Topläuferinnen. Gerade gewann sie in Stockholm WM-Silber.

So ganz nebenbei wurde Mishin Professor an der Nationalen Staatlichen Universität für Leibeserziehung, Sport und Gesundheit in St. Petersburg, wo er die biomechanischen und physischen Grundlagen des Eiskunstlaufs erforschte, mehrere wissenschaftliche Bücher schrieb und Übungen und Trainingsgeräte entwickelte, die heute weltweit eingesetzt werden. Von Anfang an konzentrierte er sich auf die Entwicklung von Sprüngen und Sprungtechniken.

In seiner veröffentlichten Autobiografie „Die Geheimnisse des Eises“ erzählte Mischin von seiner Kindheit in einer Nachkriegszeit. Mishin wurde 1941 in Sewastopol auf der Krim wenige Monate vor dem deutschen Einmarsch in die Sowjetunion in eine Lehrerfamilie hineingeboren und erinnerte sich daran, dass sein Vater, als er einmal mit Schokolade in den Urlaub zurückkehrte, nicht einmal wusste, was es war. Nach dem Krieg zog die Familie nach Tiflis, Georgien und schließlich nach St. Petersburg.

1972 unternahmen Mishin und Sergei Chetverukhin, einer der besten sowjetischen Eisläufer zu dieser Zeit, ihre erste Reise in die USA, um den berühmten italienischen Trainer Carlo Fassi zu besuchen. Das war zu diesem Zeitpunkt seine erste und vorerst letzte Reise in den Westen, denn nach seiner Rückkehr wurde ihm mitgeteilt, dass es ihm künftig verboten sei, die Sowjetunion zu verlassen. Nach Angaben von Mischin wurden sowjetische Beamte auf seinen freien Geist aufmerksam gemacht und befürchteten, er würde überlaufen.

„Der Erfolg kam schnell, aber dann schrieben einige meiner lieben Kollegen einen Brief, das ich in den Westen abwandern wollte. Das Ergebnis war eine Ausfallzeit. Es war schwer, aber meine Schüler haben mich nicht verlassen“, erinnerte sich Mischin. „Ovchinnikov ging ohne mich zu den Winterspielen 1976. Vielleicht war das einer der Gründe, warum er in Innsbruck schlechter abgeschnitt, als erwartet. Er wurde Achter. “

MODERNER ANSATZ: Jahrzehnte später findet Mischin erneut seine Freiheit beeinträchtigt – diesmal jedoch aus einem ganz anderen Grund. Obwohl er ex St. Petersburg nach Schweden nicht weit reisen muß, steht die COVID-19-Pandemie dem Fortschritt nicht im Wege. Nachdem er in seinen 79 Jahren viele verschiedene Epochen durchlebt hat, betrachtet er die aktuelle Situation in der Welt als nichts anderes als einen „Moment“.

„Kennen Sie den Text eines berühmten sowjetischen Liedes?“ Es gibt nur einen Moment zwischen Vergangenheit und Zukunft und das nennt man Leben. „So vergeht das Leben, Moment für Moment“. Ich bin seit 64 Jahren im Eiskunstlauf und in dieser Zeit hat sich viel geändert. Für mich hat die Situation mit dem Coronavirus den Sport in geringerem Maße beeinflusst als die Einführung des neuen Bewertungssystems vor einigen Jahren. Andere Trainer mögen sich beschweren, aber ich arbeite weiter wie zuvor. Es ist interessant für mich, den Trainingsprozess unter nicht standardmäßigen und nicht traditionellen Bedingungen zu organisieren. Eine Reihe von Experten sagten, dass die Athleten nach der Quarantäne nicht mehr springen könnten, aber sie begannen beim ersten Training zu springen, und beim 10. Training war die Arbeit wieder normal. Sie müssen in allem etwas Positives finden.

„Wie geht das Leben zum Beispiel am Ende der Saison normalerweise weiter? Jeder reist schnell zu Shows, macht dann eine Pause und geht dann woanders hin, entweder um neue Elemente zu lernen, neue Programme oder neue Kostüme zu bekommen. Wir sind die ganze Zeit irgendwo gelaufen, wie Pferde mit Scheuklappen. Die Enge und die Tatsache, dass es nicht möglich war, sich im üblichen Rhythmus auf die Saison vorzubereiten, ließen die Läufer*innen nachdenken, die Scheuklappen abnehmen und sich umschauen.

„Wenn ich mir jetzt Kürprogramme, die Ideen und Gedanken der Trainer anschaue – nicht nur in meiner Gruppe, sondern auch in anderen -, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass diese Pause es den Trainern und Läufern*innen ermöglicht hat, viele Dinge auf neue Weise zu betrachten : Es entstanden neue Ideen, neue Gedanken und ein neuer Trainingsansatz.“ Trotz der Unsicherheit darüber, welche Wettbewerbe stattfinden und worauf man sich vorbereiten soll, sagte Mishin, dass dies keinen Einfluss auf den Trainingsplan habe.

„Grund ist, dass Spitzensportler so an das Training gewöhnt sind. Ich habe weder bei mir, noch bei anderen bemerkt, dass sie aufgrund der Änderungen im Wettbewerbskalender das Interesse an der Arbeit verloren hätten. „Ich erlaube mir, das Beispiel des alten Zirkuspferdes zu verwenden, das zwar nicht mehr auftritt, aber wenn es den Marsch in der Arena hört, beginnt es seinen Kopf und die Hufe zu bewegen. Dies ist kein unhöflicher Vergleich, sondern ein Kompliment an die Menschen, die sich unserem Sport verschrieben haben und nicht nur Siege, Geld und Ruhm lieben, sondern auch Eiskunstlauf. “

Trotz seines Alters bleibt Mischin jung und offen für neue und innovative Ideen und Konzepte. Als Tuktamysheva und der Choreograf Yuri Smekalov mit der Idee zu ihm kamen, ein neues langes Programm live auf Instagram zu entwerfen, bei dem die Fans zuschauten, was sie taten, zögerte er nicht, zuzustimmen. Mishins Beziehung zum Choreografen begann vor vielen Jahren, als er ihn als jungen Balletttänzer einlud, mit Plushenko zusammenzuarbeiten.

„Die Bedeutung von Yuri in der Welt des Balletts und der dramatischen Künste geht weit über seinen Status als Balletttänzer und Solist an den Theatern Mariinsky und Eifman hinaus“, erklärte Mishin. „Das Projekt, mit Lisa ein Programm mit teilnehmenden Zuschauern zu machen, war ein Erfolg. Ich habe auch einem amerikanischen Läufer online geholfen, ein Kürprogramm zu erstellen. Diese Form der Arbeit ist sehr interessant, produktiv und nützlich. Da die Läufer*innen und Choreografen so professionell sind, können sie auf diese Weise arbeiten. Es ist etwas anderes, für das wir dankbar sein können – die aktuelle Situation hat die Entwicklung der Online-Choreografie und -Praxis vorangetrieben und damit die Möglichkeiten für Trainer und Choreografen erweitert.“

„Hier möchte ich etwas über meine Beziehung zu meinen Schülern sagen. Viele Trainer sagen, dass sie eine Reihe von Weltmeistern, nationalen, lokalen und regionalen Champions vorbereitet haben “, sagte Mishin. Wenn ich mich an meine Schüler erinnere, danke ich Urmanov, dass er mir geholfen hat, Trainer eines Olympiasiegers zu werden. Auch an Yagudin, der mir erlaubte, Trainer eines Weltmeisters zu werden. Und danke an Plushenko, Tuktamysheva und Artur Gachinski für ihr Talent und ihre harte Arbeit, die mir geholfen haben, ein besserer Trainer zu werden. Die Dankbarkeit trägt man besser in sich und wird nicht durch winkende Hände in der Luft, Umarmungen und leidenschaftliche Küsse vor einer Kamera wie bei den Generalsekretären in Sowjetzeiten ausgedrückt. “

Mischin ist besonders stolz auf Tuktamysheva, die – wie er – trotz aller Widrigkeiten vorangekommen ist. „Ich muß mich bei Lisa bedanken. Sie ist heute eine bedeutende Person in der Welt des Eiskunstlaufs. Sie ist als heute 24-Jährige der Leitstern für viele Mädchen, die ihre Kindheit hinter sich gelassen haben, junge Damen geworden sind und weiter laufen wollen “, sagte er. „Sie ist ein Beispiel für jemanden, der nicht nur als Kind Höchstleistung vollbringt, sondern auch noch als Erwachsene Topleistung zeigt.“

Der jüngste und etwas überraschende Neuzugang in Mishins Stall ist ex-Topläufer Mikail Kolyada, der sich erst im Juni 2020 zu dem Trainerwechsel entschloß. „Als Trainer habe ich hier eine schwierige Aufgabe, aber die Situation ist für mich nicht neu. Ich habe das mit Plushenko durchgemacht, als er 2010 und 2014 sein Comeback feierte, und auch mit Carolina Kostner (Italien)“, erklärte Mishin. Auch bei Tuktamysheva gab es eine Zeit, in der sie den zehnten Platz belegte und im Grunde nicht laufen konnte. Meine Erfahrung hat mich gelehrt, nicht zu hetzen. 

Während meiner gesamten Karriere als Trainer, als ich einen Athleten annahm, versprach ich nie Medaillen, sondern nur meine Arbeit. Wir werden sehen, was dabei herauskommt. Das ist eine Herausforderung für mich. Ich kann sagen, dass der Beitritt von Kolyada in meiner Gruppe mein Interesse an den Übungsstunden in gewisser Weise wieder erhöht hat. Dieses Interesse hat mich verjüngt. “

Neben dem Coaching einer Gruppe hochrangiger Läufer*innen setzt Mishin seine Arbeit als Professor an der Universität fort und veröffentlicht weiterhin Bücher. „Die Leute sagen mir, dass ich sie mit Energie versorge“, sagte er mit einem Lachen. „Es gab eine Zeit, in der meine Frau und ich in einer pessimistischen Stimmung waren, aber vor sechs Jahren, als unser Enkel Alexei Mishin Jr. geboren wurde, gab er uns so viel Kraft. Sein Erscheinen in unserem Leben war wie ein Lichtstrahl und er hat einen gesunden Einfluss auf uns. Wir haben versucht, ihm Eiskunstlauf beizubringen, aber er ist nicht interessiert. Seine Eltern waren gute Tennisspieler und er spielt jetzt auch Tennis. “

Auf die Frage, was er für den glücklichsten Moment seiner bisherigen langen Karriere hält, antwortete Mischin: „Dieser Moment ist noch nicht gekommen. Vielleicht wird es so sein, wenn ich am Ende dieser Karriere bin.“ Ebenso konnte (oder wollte?) er seine größte Enttäuschung nicht zitieren. 

Obwohl er im März 80 Jahre alt wurde, sagte Mishin, der 2017 in die World Eiskunstlauf Hall of Fame aufgenommen wurde, habe er keine Gedanken an eine Pensionierung. „Mein Plan ist einfach: Morgens aufwachen und sich gut fühlen. Ich springe ins Auto, fahre zur Eisbahn, tauche ein in die Programme, die Sprünge und Drehungen, die Erfolge und Misserfolge meiner Schüler. ……“

Ed. Hinweis: Es wird derzeit an der englischen Übersetzung von Alexei Mishins Autobiografie gearbeitet, die im April 2021 als E-Book veröffentlicht werden soll.
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Petra
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