Willkommen im Paradies!

Ich wollte da einfach immer hin – mit den Bildern vom weißen Sandstrand, kristallklarem Wasser in allen Farbschattierungen, Palmen, die sich sanft im lauen Wind biegen und eine bunte, aufregend schöne Unterwasserwelt fest in meinem Kopf.

Ein weiterer Aspekt kommt hinzu: was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen…. Denn unsere Welt ist voller prächtiger Wunder und ich gehöre zu jenen, die sie sehen und entdecken wollen. Von den Malediven weiß man, dass auch sie vom Klimawandel bedroht sind, insbesondere durch den stetig steigenden Meeresspiegel – schließlich liegen die Inseln nur rd. 1 Meter darüber.

Ein paar Fakten

Die Malediven reihen sich als Inselkette (das ist übrigens auch die Bedeutung des Namens, Malediven) mit 19 Inselgruppen verteilt auf 26 Atolle durch den indischen Ozean. Genauer gesagt sind es 1196 Inseln. 220 davon werden von Einheimischen bewohnt, 144 für touristische Zwecke genutzt. In der Hauptstadt Malé landen alle, die zu einem der Traumziele aufbrechen. Von dort aus geht es je nach Ziel mit kleinen Flugzeugen, Wasserflugzeugen oder per Boot weiter. Die Amtssprache der Malediven ist Dhivehi, aber auch die arabische Sprache ist aufgrund des Islams, der alleinige Staatsreligion ist (keine Religionsfreiheit), Pflichtfach in der Schule. So ergibt sich, dass FKK oder das Baden oben ohne (theoretisch) verboten ist. Besondere Impfungen/Visa sind nicht erforderlich. Was man zur Einreise braucht ist ein gültiger Reisepass mit einer Gültigkeit 6 Monate über die Abreise hinaus.

Malediven

Hier zu finden: https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=73211970

Reisezeit

Als beste Reisezeit gelten aufgrund der Anzahl der Regentage Januar bis April. Aber aufgrund der nahezu konstanten Temperaturen am Tag (rd. 31°), in der Nacht (rd. 26°) und im Wasser (rd. 28°) sind die Malediven auch in allen Monaten des Jahres ein attraktives Ziel.

https://www.google.com/search?q=klimatabelle+malediven&client=firefox-b-d&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwjemOf7nejhAhWvyKYKHQJiBKEQ_AUIDigB&biw=1906&bih=929#imgrc=5pipoUe5eIFxAM

Wo ist es im Paradies am Schönsten?

Für welches der 144 „Träumchen“ man sich bei der Reiseplanung entscheidet, spielt nach meiner persönlichen Einschätzung keine entscheidende Rolle, sind sie doch alle paradiesisch schön. Vermutlich muss jeder seinen eigenen Favoriten entdecken, oder sich im Vorfeld von einem der Reiseberichte inspirieren lassen. Wir haben – wie fast immer – ziemlich unvorbereitet gebucht und hatten uns  in relativer Unkenntnis für das ARI ATOLL entschieden. Es ist mit einer fast rechteckig angeordneten Inselgruppe von 105 Inselchen das drittgrößte Atoll der Malediven. Unser Inselchen war eins der größeren, so dass wir sogar mit dem Fahrrad unterwegs sein konnten. Empfehlenswert für Urlauber, die Angst vorm Inselkoller haben. Hier gibt es außer der Traumkulisse nämlich auch eine hoteleigene Schreinerei, Fahrradwerkstatt, Kräutergarten, Orchideenaufzucht usw. zu besuchen.

Einmal abgesehen von der Wahl des Atolls würden wir uns immer wieder für einen Wasserbungalow entscheiden. Fühlt es sich doch an, wie die eigenen vier Wände auf Zeit mitten im Meer; im unvergleichbar Schönen. Von der eigenen Terrasse die traumhaften Sonnenuntergänge genießen oder dem Treiben der bunten Fische zusehen, die zum Greifen nah sind. Und jetzt kommen ein paar Eindrücke – einfach genießen und abtauchen…

Sorgen macht uns bei all dem Schönen die Entsorgung. Zwar werden die Abfälle getrennt, gepresst (davon konnten wir uns persönlich überzeugen) und regelmäßig abgeholt. Doch die Speisereste landen in ungeahnt großen Mengen ein paar Kilometer entfernt einfach im Meer ☹.

Aber Achtung: Wer faulenzen, Meeresrauschen, in aller Stille ein Buch lesen, sonnenbaden, sich vom Wind zart streicheln lassen, tauchen, schwimmen, schnorcheln, angeln oder einfach nur mal sein – NICHT mag, der sollte sich ein anderes Ziel aussuchen 😉

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